Arbeitsgemeinschaft Sonographie

Die Arbeitsgemeinschaft Sonographie der DGVS dient der Förderung und der Verbreitung des diagnostischen und interventionellen gastroenterologischen Ultraschalls. Weiterhin sollen die bereits bestehenden hohen Standards der gastroenterologischen Sonographie im ärztlichen Alltag in Klinik und Praxis vertieft werden. Das übergeordnete Ziel ist es, die Sonographie als primäres schnittbildgebendes Verfahren mit allen ihren Vorzügen - patientennah, hochauflösend, individuell und integrativ anwendbar, budgetschonend und risikofrei - wissenschaftlich weiter zu entwickeln.

Ein weiteres Ziel ist es, gemeinsame Studienaktivitäten zu initiieren. Insbesondere soll auch die wissenschaftliche Präsenz sonographischer Techniken in der DGVS intensiviert werden. Der Wunsch und Anspruch der Arbeitsgemeinschaft Sonographie ist, die Koordination wissenschaftlicher Fragestellung im Rahmen der DGVS zu repräsentieren und als wissenschaftlich aktives Forum zu dienen.

Darüberhinaus versteht sich die AG Sonographie der DGVS als Bindeglied zur Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) sowie zu der europäischen Ultraschall-Organisation (European Federation of Societies of Ultrasound in Medicine and Biology EFSUMB).

Die Mitarbeit eines jeden sonographisch interessierten Mitgliedes der DGVS ist willkommen, beispielsweise bei den Halbjahressitzungen der AG Sonographie im Rahmen der DGVS-Jahrestagungen und der Kongresse der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin.

Die Entwicklung in der sonographischen Forschergemeinschaft hat in den letzten Jahren zu erfreulich vielen Originalarbeiten mit klinischer Relevanz in den führenden internistischen und gastroenterologisch/hepatologischen Zeitschriften geführt, inklusive New England Journal of Medicine (NEJM), Gastroenterology, Hepatology, Gut und viele andere mehr. Häufiger handelt es sich jedoch um unizentrische Aktivitäten, die im Rahmen der AG Sonographie gebündelt und fokussiert werden sollen. Erst durch multizentrisch und kontrolliert erhobene Ergebnisse wird die effektive Umsetzung innovativer sonographischer Verfahren in den routinemäßigen Alltag erleichtert.

Als Beispiel können multizentrische Studienprotokolle für die Evaluierung echosignalverstärkter Ultraschalltechniken bezüglich einer verbesserten Detektion und Einordnung der Dignität (z.B. von Lebertumoren) genannt werden sowie Studien zur verbesserten Charakterisierungen und Kontrolle des Therapieerfolges nach lokal ablativem Verfahren Dies gilt in ähnlicher Weise für den parametrischen Ultraschall und andere Techniken zur Objektivierung von Befunden.

Treffen

Die AGS tagt im halbjährlichen Abstand auf der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Wiesbaden und auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten.

Diskutiert werden wissenschaftliche und gesundheitspolitische Entwicklungen.

Sprecherin 2011/2013

Dr. med. Bita Boozari Dr. med.
Bita Boozari
Universitätsklinikum Tübingen
Leiterin der Abteilung Sonographie der Abteilung Innere Medizin
 
Otfried-Müller-Str. 10
72076 Tübingen
 
Tel.: 07071-2 98 32 25
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stellvertretender Sprecher 2011/2013

Prof. Dr. med. Thomas Bernatik Prof. Dr. med.
Thomas Bernatik
Medizinische Klinik 1
Gastroenterologie, Pneumologie, Endokrinologie
 
Universitätsklinikum Erlangen
Ulmenweg 18
91054 Erlangen
 
Tel.: 09131-85 35 000
Fax: 09131-85 35 252
 
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