Arbeitsgemeinschaft Komplikationen der Leberzirrhose
|
Die Arbeitsgemeinschaft „Komplikationen der Leberzirrhose“ ging aus der Arbeitsgemeinschaft „Portale Hypertension“ (Leitung Prof. Dr. T. Sauerbruch, Bonn) hervor. Die portale Hypertension ist Ausdruck morphologischer und hämodynamischer Störungen in Folge chronischer Lebererkrankungen oder – sehr viel seltener – in Folge isolierter Erkrankungen des splanchnischen Gefäßsystems. Sie ist eng verbunden mit abnormen hormonellen Veränderungen, die zur Natriumretention, Nierenfunktionsstörung, Aszites oder auch hämodynamischen Zirkulationsstörungen führen. Komplikationen der portalen Hypertension, wie die Ösophagusvarizenblutung und das Hepatorenale Syndrom gehören zu den Krankheitsbildern in der Gastroenterologie, die eine hohe Letalität haben. | Die Arbeitsgemeinschaft Portale Hypertension wurde in der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) im Jahr 2002 in Bonn gegründet. Zweimal jährlich finden seitdem Treffen während der Jahrestagung der GASL und der DGVS statt. Ziel ist es, für Komplikationen der Zirrhose klinische Studien zu konzipieren und sie zu koordinieren. Weiterhin stellt die Arbeitsgemeinschaft ein Forum zur kompetenten Diskussion, Planung und Kooperation der klinisch-wissenschaftlichen Forschung auf diesem Gebiet dar. Anmeldung geplanter Studien bzw. auch wissenschaftlicher Beiträge sind jederzeit willkommen. Bitte wenden Sie sich an den Sprecher der AG, Prof. Gerbes.
|