AG Ernährungsmedizin
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In der Behandlung von Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen nehmen ernährungsmedizinische Fragestellungen naturgemäß einen großen Raum ein. Ernährung hat einen klaren Stellenwert in Prävention von verschiedenen Erkrankungen, zu nennen ist hier z.B. die Prävention gegenüber Malignomen des Gastrointestinalraumes oder Adipositas und Fettleberhepatitis. Jedoch nicht nur in der Prävention von ernährungsabhängigen Erkrankungen, sondern auch in der Therapie verschiedener Krankheitszustände stellen ernährungsmedizinische Massnahmen einen bedeutenden kausalen (z.B.Zoeliakie) oder supportiven (z.B. Tumorkachexie) Ansatz dar. Die Bedeutung der Ernährungsmedizin innerhalb der DGVS würdigend, hat sich daher die AG Ernährungsmedizin während der 63. Jahrestagung der DGVS 2008 in Berlin nach den neuen Regularien der DGVS konstituiert. Sie geht hervor aus den früheren Arbeitsgruppen AG Ernährungsmedizin (gegründet von Prof. Lochs und Prof. Bischoff) und AG Probiotika (gegründet von Prof. Bischoff, Prof. Breves und Dr. Holst). | Die neue AG Ernährungsmedizin deckt auch die Gebiete Pro-, Prä- und Synbiotika sowie andere Gebiete der klinischen Ernährungsmedizin, darunter Mangelernährung, Überernährung und Nahrungsunverträglichkeiten sowie alle Bereiche der krankheitsassoziierten Fehlernährung ab. Sie kooperiert mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM), die Partnergesellschaft der DGVS ist, und mit der neugegründeten Deutschen Gesellschaft für mukosale Immunologie und Mikrobiom (DGMIM). Altes wie neues Ziel der AG ist die Implementierung dieser Thematiken in die Gastroenterologie und Hepatologie sowie die Erweiterung des Spektrums an Stoffwechselthematiken innerhalb der DGVS. Die Gründungsmitglieder haben sich zum Ziel gesetzt, ernährungsmedizinische Aspekte im Dialog mit anderen Interessierten innerhalb und ausserhalb der DGVS zu bearbeiten. |