100 Jahre DGVS - page 132

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SiegfriedThannhauser und MariaWeinschenk berichten über
Die Bewer-
tung der Harnsäure-Konzentration im Blut zur Diagnose der Gicht
.
Georg Ernst Konjetznys Arbeit
Chronische Gastritis und Duodenitis als Ursa-
che des Magenduodenalgeschwürs
erscheint. Der Chirurg führt systemati-
sche histologische Untersuchungen an Magenresektaten durch und stellt
einen kausalen Zusammenhang zwischen Gastritis, Duodenitis und Ulcus
her. Ferner beschreibt er Bakterien, die jedoch einen inkonstanten Befund
darstellten und in ihrer Bedeutung für die Ulcusentstehung damals nicht
erkannt werden.
Rudolf Schindlers
Lehrbuch und Atlas der Gastroskopie
erscheint und macht
die Methode der starren Gastroskopie breiter bekannt.
Heinz Kalk untersucht erstmals einen Abdominalraummit einem Zystos-
kop und fördert damit das Interesse an der Laparoskopie.
Gerhardt Katsch und Heinz Kalk verfassen ihren Artikel
ZumAusbau der
kinetischen Methode für die Untersuchung des Magenchemismus
. Sie
beschreiben das Aciditäts- und Sekretionsverhalten des Magens nach
intravenöser Coffeinapplikation.
Hans Heinrich Berg publiziert seine Erkenntnisse über
Die direkten Rönt-
gensymptome des Ulcus duodeni und ihre klinische Bedeutung
.
Erich Frank, Martin Nothmann und Arthur Wagner berichten
Über synthe-
tisch dargestellte Körper mit insulinartiger Wirkung auf den normalen und
diabetischen Organismus
. Hierbei handelt es sich um das erste wirksame
orale Antidiabetikum (Synthalin), im weitesten Sinne ein Vorläufer der
Biguanide. Wegen einer Vielzahl unerwünschter Wirkungen ist es dem
Insulin unterlegen und wird nach 1945 nicht mehr hergestellt.
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