100 Jahre Kongress - DGVS - page 76

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Ausgewählte
Publikationen
Manns MP, Johnson EF, Griffin KJ, Tan EM, Sullivan KF. The major antigen of liver-kidney-microsomal autoantibodies in idiopathic
autoimmune hepatitis is cytochrome P450 db1. J Clin Invest 1989; 83: 1066-79.
Jaeckel E, Cornberg M, Wedemeyer H, Santantonio T, Mayer J, Zankel M, Pastore G, Dietrich M, Trautwein C, Manns MP; German
Acute Hepatitis C Therapy Group. Treatment of acute hepatitis C with interferon alfa-2b. N Engl J Med 2001 15; 345: 1452-7.
Manns MP, McHutchison JG, Gordon SC, Rustgi VK, Shiffman M, Reindollar R, Goodman ZD, Koury K, Ling M, Albrecht JK. Peginter-
feron alfa-2b plus ribavirin compared with interferon alfa-2b plus ribavirin for initial treatment of chronic hepatitis C: a ran-
domised trial. Lancet 2001; 358: 958-65 (meistzitierte Publikation der Gastroenterologie und Hepatologie; Loomes D E, Veldhuyzen
van Zanten S. Bibliometrics of the top 100 clinical articles in digestive disease. Gastroenterology 2013; 144: 673-6).
Manns MP, Woynarkowski M, Kreisel W, Lurie Y, Rust C, Zuckerman E, Bahr MJ, Gunther R, Hultcrantz RW, Spengler U, Lohse AW,
Szalay F, Farkkila M, Proels M, Strassburg CP. Azathioprine with budesonide induces remission more effectively than with pred-
nisone in patients with autoimmune hepatitis. Gastroenterology 2010; 139: 1198-1206.
Wedemeyer H, Yurdaydin C, Dalekos G, Ehrhardt A, Cakaloglu Y, Degertekin K, Gurel S, Zeuzem S, Zachou K, Bozkaya H, Bock CT,
Dienes H, Manns MP. Peginterferon plus Adefovir versus either drug alone for hepatitis delta. New Engl J Med 2011; 364: 322-31.
der Bundesärztekammer ebenso wie die Bewertung gastroenterologischer Leistungen im Ge-
sundheitssystem bei der Einführung des DRG-Systems. Manns wusste die DGVS nach außen
überzeugend als Einheit darzustellen. Gleichzeitig musste im Inneren die Integration der Teil-
bereiche zu einem starken Schwerpunkt der Inneren Medizin gewährleistet werden, was z.B.
durch die unwiderrufliche Integration der Gastrointestinalen Endoskopie und die Erschließung
neuer Arbeitsgebiete wie die Transplantationsmedizin gelang. Mit der Gründung des Bundes-
verbandes Gastroenterologie Deutschland (BVGD) im letzten Jahr seiner Amtszeit als Sekre-
tär war der Weg bereitet, die Gastroenterologie auch nach außen mit einer Stimme sprechen
zu lassen.
2006 war Michael Manns Präsident der 61. Jahrestagung, die nicht wie ursprünglich geplant
als gemeinsame Tagung mit der United European Gastroenterology Week (UEGW) in Berlin,
sondern mit einem anderen Partner in Hannover stattfand. Aufbauend auf die Zusammen-
arbeit im Vorjahr wurde auch die 61. Tagung gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für
Viszeralchirurgie (DGVC) ausgerichtet. Dies sollte aktuellen Entwicklungen Rechnung tragen:
Chirurgen werden immer mehr minimal invasiv und Gastroenterologen immer interventionel-
ler, u.a. beim Gallensteinleiden und bei gastrointestinalen Tumoren. Auch die Transplantati-
onsmedizin bei Leber und Pankreas hatte sich zu einem wichtigen interdisziplinären Gebiet
entwickelt. Michael Manns, Heinz Buhr für die DGVC und Peter Meier für die Sektion Endosko-
pie organisierten eine komplett integrierte gemeinsame Jahrestagung, die auch wegen der
Rekordbeteiligung von über 4.000 Kongressteilnehmern aus Sicht der Veranstalter ein voller
Erfolg war. Diese komplette Integration ging jedoch beiden Gesellschaften zu weit, weshalb
sich in den Folgejahren das Konzept einer gemeinsamen Veranstaltung als Dach herauskri-
stallisierte, unter dem organisatorisch getrennte Jahrestagungen der DGVS und der DGVC
mit gemeinsamen aber auch getrennten Sitzungen stattfinden. Erstmals wurde parallel zum
etablierten Postgraduiertenkurs ein Tag der Forschungsverbünde in der Viszeralmedizin ver-
anstaltet. Auf Vorschlag der DGVS und der EASL wurde Michael Manns 2013 zum Präsidenten
der United European Gastroenterology für die Jahre 2016/17 gewählt.
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