100 Jahre Kongress - DGVS - page 84

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Vita
Wissenschaftliche
Schwerpunkte
Entwicklungen der
Gesellschaft während
der Präsidentschaft
Ausgewählte
Publikationen
Guido Gerken
Essen
* 1952 in Mendig / Kreis Mayen-Koblenz
68. Tagung
Nürnberg, 11. – 14. September 2013
Guido Gerken studierte von 1971 bis 1977 Medizin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
1977 erfolgte seine Approbation als Arzt, 1987 wurde er Arzt für Innere Medizin. Von 1988 bis 1989
forschte er an der Abteilung für Molekularbiologie und Hepatokarzinogenese am Institut Pasteur
in Paris, Frankreich. Seit 1981 war Guido Gerken an der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik der
Johannes-Gutenberg-Universität Mainz tätig, seit 1990 als Oberarzt und seit 1995 als leitender
Oberarzt. Im Jahr 1990 erhielt Gerken die Venia Legendi für das Fach Innere Medizin, 1991 wurde
er Facharzt für Gastroenterologie und Hepatologie, 1996 folgte die Ernennung zum Professor der
Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Seit 1998 ist Gerken Lehrstuhlinhaber und Direktor der
Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie im Zentrum für Innere Medizin am Universitätsklini-
kum Essen. 2005 wurde Gerken Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Innere Medizin am
Universitätsklinikum in Essen mit den Schwerpunkten Innere Medizin, Gastroenterologie, Hepato-
logie, Endoskopie, Therapie der Virushepatitiden, Lebertransplantationen, chronisch entzündliche
Darmerkrankungen und Autoimmunität.
Gerken leitete verschiedene DFG-Projekte, auch in Sonderforschungsbereichen und klini-
schen Forschergruppen, insbesondere als Sprecher der DFG-KFO 117 in der 2. Förderperiode
2008 bis 2011 (Leberlebendspende). Zudem hat er seit 1998 als Forschungsgruppenleiter in
der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie am Universitätsklinikum Essen kontinuier-
lich klinische Studien initiiert und durchgeführt. Seit dem Anbeginn im Jahr 2002 war Gerken
Projektleiter und stellvertretender Vorstand des HepNet-West, als Teil des nationalen Kompe-
tenznetzwerks für virale Hepatitis in Hannover. Gerkens langjährige Forschungstätigkeit und
kontinuierliche Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses umfasst aktuell mehr
als 500 Originalarbeiten, die in peer-reviewed Journals publiziert wurden (Gesamt Impact
2330 und ein Hirsch-Index von 60 mit den Themenschwerpunkten akutes und terminales Le-
berversagen einschließlich Lebertransplantation sowie virale und nicht-virale entzündliche
Lebererkrankungen einschließlich der nicht-alkoholischen Steatohepatitis (NASH)).
Während der Präsidentschaft standen für Gerken zwei zentrale Anliegen im Fokus: Die Förde-
rung der Translationsforschung in der Gastroenterologie als gleichzeitig patientenorientierte
und wissenschaftsbasierte Medizin zur möglichst raschen Umsetzung der Erkenntnisse aus
der Grundlagenforschung in die Klinik „from bench to bedside“ und die Weiterentwicklung der
Viszeralmedizin als interdisziplinäre Einheit aus dem Zusammenwirken zwischen Viszeral-
chirurgie, interventioneller Endoskopie und Hepatogastroenterologie.
Gerken G et al. Assay of hepatitis B virus DNA by polymerase chain reaction and its relationship to pre-S- and S-encoded viral
surface antigens. Hepatology (Baltimore, Md). 1991; 13: 158-66.
Cario E, Gerken G, Podolsky DK. Toll-like receptor 2 controls mucosal inflammation by regulating epithelial barrier function.
Gastroenterology. 2007; 132: 1359-74.
Kahraman A Schlattjan M, Kocabayoglu P, Yildiz-Meziletoglu S, Schlensak M, Fingas CD, sowie Gerken G, Canbay A, Major histocompatibility
complex class I-related chains A and B (MIC A/B): a novel role in nonalcoholic steatohepatitis. Hepatology (Baltimore, Md). 2010; 51: 92-102.
Dechêne A, Sowa JP, Gieseler RK, Jochum C, Bechmann LP, El Fouly A, et al sowie Gerken G, Friedman SL, Canbay A. Acute liver
failure is associated with elevated liver stiffness and hepatic stellate cell activation. Hepatology (Baltimore, Md). 2010; 52: 1008-16.
Bechmann LP, Kocabayoglu P, Sowa JP, Sydor S, Best J, Schlattjan M, et al.sowie Gerken G, Friedman SL, Geier A, Canbay A.
Free fatty acids repress small heterodimer partner (SHP) activation and adiponectin counteracts bile acid-induced liver injury
in superobese patients with nonalcoholic steatohepatitis. Hepatology (Baltimore, Md). 2013; 57: 1394-406.
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