Funktionelle Dyspepsie: T-Zell-Homing im Dünndarm korreliert mit Symptomen
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Aufgrund ihrer Erkenntnisse an Patienten mit Reizdarmsyndrom vermuteten T. Liebregts et al., dass auch bei Patienten mit funktioneller Dyspepsie eine erhöhte immunologische Aktivierung vorliegt. Sie untersuchten Zytokinproduktion und Anteil der zirkulierenden T-Zellen, die darmspezifische Homing-Marker exprimieren, bei Patienten mit funktioneller Dyspepsie. Am J Gastroenterol 2011; 106: 1089–1098 Die internationale Arbeitsgruppe untersuchte eine Studienpopulation von 45 Helicobacter pylori-negativen Patienten mit funktioneller Dyspepsie (nach ROM-II-Kriterien) und 35 hinsichtlich Alter, Geschlecht und BMI passenden gesunden, asymptomatischen Kontrollpatienten. Sie maßen die Expression der Zytokine TNFa, IL-1ß, IL-6 und IL-10 in frisch isolierten peripheren mononukleären Blutzellen (PMBZ) via ELISA und quantifizierten mittels Flowzytometrie den Anteil der CD4+-T-Lymphozyten, die die darmspezifischen Homing-Marker a4-Integrin (CD49d) und ß7-Integrin und CCR9 koexprimierten. Die Magenentleerungszeit bestimmten sie szintigrafisch, die abdominalen Schlüsselsymptome Schmerzen im oberen Abdomen, Krämpfe, Völlegefühl, frühes Sättigungsgefühl, Übelkeit und Erbrechen mit dem standardisierten Gastrointestinal Symptom Score. | Höhere Zytokinspiegel bei Patienten mit funktioneller Dyspepsie Fazit Zusammengefasst von Ines Schulz-Hanke, Untermeitingen, in der Zeitschrift für Gastroenterologie Oktober 2011
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