Forschung aktuell

Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl an Informationen zu aktuellen Forschungsergebnissen im Themenspektrum der DGVS.

Resolution der Arbeitsgemeinschaft: Zukunft der Medizinischen Promotion

Die Promotion bescheinigt in allen universitären Disziplinen die Befähigung zur eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit. Dies gilt auch für die Medizin. Zwar ist  die Promotion für die ärztliche Berufsausbildung nicht notwendig. Für die berufliche Praxis kommt ihr aber als Qualifikationsnachweis nach wie vor große Bedeutung zu. Darüber hinaus ist sie die Regelvoraussetzung für eine Karriere in der Wissenschaft. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist eine der zentralen Kernaufgaben der Universität. Die Suche nach geeigneten Doktoranden sowie die Stärkung der Rolle und Bedeutung der medizinischen Promotion ist wesentlicher Bestandteil der  Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

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DFG empfiehlt Programme für „Clinician Scientists“

Wissenschaftlich tätige Medizinerinnen und Mediziner (Clinician Scientists) sind für die klinische Forschung unverzichtbar. Um den Wissenschaftlichen Nachwuchs in der Medizin  zu motivieren und zu qualifizieren hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den medizinischen Fakultäten ein größeres Angebot an strukturierten Forschungs- und Weiterbildungsprogrammen empfohlen. Ziel ist, die parallele Forschungs- und Facharztweiterbildung zu stärken.

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FAceS-Forschungsprojekt: Befragung zu Publikationspraktiken und zur Leistungsbewertung in der Wissenschaft

Im Rahmen des FAceS-Forschungsprojekts führt der Lehrstuhl für Strategie und Organisation an der Technischen Universität München derzeit eine Befragung zu Publikationspraktiken und zur Leistungsbewertung in der Wissenschaft durch. Um repräsentatives Wissen zu den Publikationspraktiken und zur Leistungsbewertung in der Wissenschaft über verschiedene Länder und Disziplinen (z.B. Medizin) hinweg zu gewinnen, sind wir an Ihren Einschätzungen und Meinungsäußerungen zu diesem Thema interessiert.

Das Projekt wird unter der Leitung von Dr. Jutta Wollersheim von einer Nachwuchsgruppe am Lehrstuhl für Strategie und Organisation der Technischen Universität München bearbeitet. Die Ordinaria des Lehrstuhls, Prof. Dr. Isabell M. Welpe, unterstützt das Projekt als Mentorin. Zusätzlich konnte ein erweiterter Mentorenkreis zur Unterstützung des Projekts gewonnen werden. Der inhaltliche Schwerpunkt des Projekts liegt zum einen auf der Analyse quantitativer und qualitativer Leistungsindikatoren in Forschung und Lehre; zum anderen werden intendierte und nicht-intendierte Wirkungen von Zielvereinbarungen auf Leistung in Forschung und Lehre untersucht.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie an der Befragung teilnehmen und dadurch zum Erfolg dieser Studie beitragen würden.

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Positionspapier der AWMF zur Evaluation der medizinischen Forschungsleistung

Die AWMF fordert eine Weiterentwicklung der Evaluationspraxis von Forschungsleistungen bei Fakultäten und Organisationen der Forschungsförderung. Evaluationen sollten neben summativen auch formative Elemente enthalten. Die Verwendung des Journal Impact Factors zur Bewertung einzelner Publikationen oder ihrer Autoren wird dabei abgelehnt. In vorliegenden Positionspapier werden Vorschläge zu einer differenzierten Bewertung von Drittmitteleinwerbung und Nachwuchsförderung gemacht.

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NeuroGut-Trainingsnetzwerk

Mit 3.7 Mio. Euro finanziert die Europäische Union von Februar 2014 bis Januar 2018 aus Mitteln des 7. Forschungsrahmenprogramms erstmals ein großes internationales Trainingsnetzwerk in der Gastroenterologie zum Thema „Nervale Regulation intestinaler Funktionen“ (NeuroGut), das in Tübingen von Prof. Paul Enck koordiniert wird und 12 teilnehmende Institutionen in 9 Ländern einschließt. Weiterer Teilnehmer ist Prof. Michael Schemann, München. Das Projekt wird mit einem „kick-off“ Meeting am 21.2.2014 in Berlin gestartet.

Das Projekt wird sich mit dem Einfluss des zentralen, autonomen und enterischen Nervensystems auf Magen-Darm-Funktionen und deren krankhafte Veränderungen (Infektionen, Entzündungen), aber auch mit dem Einfluss normaler und pathologischer Darmfunktionen auf die Gesundheit, auf Ernährung und Psyche beschäftigen. Eine besondere Rolle wird dabei die Bedeutung des Darm-Mikrobioms (der sog. Darmflora) spielen.

Initial Training Networks (ITNs) der EU sind Ausbildungsprogramme für Doktoranden in Spezialgebieten, die bislang eine unzureichende Berücksichtigung im herkömmlichen Curriculum finden weil sie beispielsweise die Fachgrenzen überschreiten. ITNs umfassen neben einer individuell angepassten Ausbildung in der Forschung eine Reihe übergreifender Maßnahmen (wie Sommerschulen, Trainingsseminare mit wissenschaftlichen Themen, Soft Skill Kurse und Workshops), die für alle Doktoranden und Doktorandinnen verbindlich sind. ITNs sind darüber hinaus Mobilitätsmaßnahmen der EU: Alle jungen Wissenschaftler/innen müssen für die Ausbildung in ein anderes Land als dem ihres bisherigen Wohnens wechseln.

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Prof. Dr. Dipl.-Psych. Paul Enck

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SPP 1656 intestinal microbiota

Die DFG hat ein neues Schwerpunktprogramm eingerichtet: SPP 1656 intestinal microbiota.

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