Gerhard Domagk-Preis

Die Stiftung „Krebsforschung Prof. Dr. Gerhard Domagk“ (Kurzform: Gerhard-Domagk-Stiftung) schreibt in Kooperation mit der Universitätsgesellschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität national den Gerhard-Domagk-Preis öffentlich aus.

Prof. Dr. Gerhard-Domagk hat im Jahre 1937 als erster und bislang einziger deutscher Pathologe den Nobelpreis für seine Verdienste in der Bekämpfung von Infektionserkrankungen erhalten. Ein weiteres großes Anliegen war ihm die Krebsforschung. Er hat daher zu Lebzeiten die Stiftung „Krebsforschung Prof. Dr. Gerhard Domagk“ ins Leben gerufen, um WissenschaftlerInnen in diesem Themenfeld zu fördern. Der Preis soll die Forschung zur Bekämpfung des Krebses fördern und wurde erstmals 1963 vergeben.

Mit dem Preis zeichnet die Stiftung hervorragende Humanmediziner für exzellente medizinische Forschungsergebnisse und den erfolgreichen Transfer bzw. die Nutzung in der medizinischen Praxis aus.

Ausgezeichnet wird eine ärztliche Forschungspersönlichkeit für eine hochrangig international publizierte oder zur Publikation angenommene englischsprachige Publikation, die im Zeitraum vom 01.09.2018 bis einschließlich 31.08.2019 erschienen oder zur Veröffentlichung angenommen worden ist. Diese sollte thematisch aus dem Gebiet der Krebsforschung stammen und Bezug zum möglichen diagnostischen oder therapeutischen Einsatz haben. Die der Publikation zugrundeliegenden Forschungsarbeiten sollten zu einem überwiegenden Teil in Instituten in Deutschland, Österreich und/oder der Schweiz entstanden sein. Die eingereichte Arbeit sollte zuvor nicht bereits mit einem anderen Preis honoriert worden sein. Der Gerhard Domagk-Preis ist mit einem Preisgeld i.H.v. € 10.000 ausgestattet. Die Bereitstellung des Preisgeldes erfolgt zu gleichen Teilen aus den laufenden Vermögenserträgen der Gerhard-Domagk-Stiftung und der Bayer Science & Education Foundation. Der Preisträger erhält das Preisgeld zur persönlichen Verwendung.

Nominierungen können durch Dritte oder die Jury der Stiftung erfolgen. Auch eine Eigenbewerbung ist zulässig. Vorgeschlagen werden bzw. bewerben können sich Einzelpersonen (Erst- oder Letztautor einer Publikation). Werden Gemeinschaftsarbeiten eingereicht, muss der Bewerber eindeutig gekennzeichnet sein. Bei mehreren Autoren ist eine schriftliche Zustimmungserklärung zumindest der Letzt- und Erstautoren sowie des korrespondierenden Autors erforderlich, die übrigen Koautoren müssen schriftlich über die Bewerbung informiert werden. Neben der Publikation sind ein aktueller tabellarischer Lebenslauf sowie eine Publikationsliste des Bewerbers einzureichen. Die sich bewerbende Person sollte zudem eine max. 1-seitige Darstellung zur Bedeutung der eingereichten Arbeit in dem jeweiligen Forschungsgebiet verfassen.
Eine Nominierung bzw. Bewerbung kann in deutscher oder englischer Sprache bis zum 12.01.2020 beim Schriftführer der Gerhard-Domagk-Stiftung, Herrn Prof. Dr. med. Dirk Domagk, Chefarzt der Medizinischen Klinik I des Josephs-Hospitals Warendorf, Postfach 110461, 48203 Warendorf, sehr gerne auch per E-Mail (domagkd@uni-muenster.de) eingereicht werden.

Bei Rückfragen können Sie sich auch gerne an die Vorsitzende der Stiftung, Frau Univ.-Prof`in Dr. med. Eva Wardelmann, Direktorin des Gerhard-Domagk-Instituts für Pathologie des Universitätsklinikums Münster, eva.wardelmann@ukmuenster.de, wenden.

Zur original Ausschreibung

(Gender-Klausel: In dieser Ausschreibung ist die weibliche Form der männlichen Form gleichgestellt. Lediglich
aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wurde im Text die männliche Form gewählt.)