Oskar Medizin-Preis 2018

Die Stiftung Oskar-Helene-Heim fördert die Wissenschaft und Forschung auf verschiedenen Gebieten der Medizin. Im Rahmen einer besonderen Fördermaßnahme verleiht die Stiftung jährlich den mit 50.000 € dotierten Oskar Medizin-Preis. Mit diesem Medizinpreis werden hervorragende Leistungen gewürdigt und die Weiterführung von Forschungen unterstützt. Im Jahr 2018 wird dieser Medizinpreis auf dem Gebiet der Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten ausgeschrieben.

Adipositas stellt ein globales Problem dar: Weltweit ist derzeit jeder dritte Mensch übergewichtig oder fettleibig, auch in Deutschland. Damit ist das krankhafte Übergewicht international zu einer gesamtgesellschaftlich relevanten, gesundheitlichen Bedrohung geworden. Besonders der rasche Anstieg der Adipositas bei Kindern und Jugendlichen bereitet große Sorgen. Die mit dem Übergewicht steigenden Risiken für Krankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Bluthochdruck, aber auch die psychischen und sozialen Folgen der Fettleibigkeit erfordern es, dem Problem größte Aufmerksamkeit zu schenken. Die Spanne der Aspekte reicht dabei von der Soziologie und Epidemiologie über die Ätiologie, Pathophysiologie und Ernährung bis zur psychologischen, bewegungstherapeutischen, diätetischen, medikamentösen und chirurgischen Behandlung der Adipositas. Zur Förderung dieser Forschung soll mit dem Oskar Medizinpreis 2018 ein/e habilitierte/r Mediziner/in oder Wissenschaftler/in ausgezeichnet werden, die/der einen relevanten Beitrag zu einem der genannten Teilaspekte des Themas

„Adipositas“

in der Grundlagen- und/oder klinischen Forschung leistet. Fachübergreifende Arbeitsgruppen sind ebenfalls zur Bewerbung zugelassen.

Der prämierte Erkenntnisgewinn soll für eine breite Öffentlichkeit vermittelbar sein. Das Preisgeld ist für Forschungszwecke nach der freien Entscheidung des Preisträgers zu verwenden. Der Preisträger hat der Stiftung diese Verwendung in geeigneter Weise zu belegen.

Weitere Informationen erteilt der Geschäftsführer der Stiftung.

Voraussetzungen und Bewerbung

Notwendige Unterlagen

Dem Antrag sollen der Lebenslauf, die wichtigsten Arbeiten aus den letzten drei Jahren zum Thema „Adipositas“ (Arbeiten, die bereits eine anderweitige Prämierung erhalten haben, sind ausgeschlossen) sowie eine inhaltliche Zusammenfassung der Forschungsergebnisse ergänzt um die weitere Forschungsplanung beigefügt werden.