Informationen zu COVID-19 bei gastroenterologischen Patienten

Hier haben wir aktuelle Informationen und Empfehlungen zu COVID-19 bei gastroenterologischen Patienten zusammengestellt, darunter Risikoeinschätzung, Bedeutung für laufende Behandlungen sowie Empfehlungen für die Endoskopie. Wir bemühen uns diese Seite fortlaufend zu aktualisieren und zu vervollständigen.

Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Derzeit liegen keine Hinweise dafür vor, dass eine Behandlung mit immunsuppressiven Medikamenten das Risiko einer SARS-CoV-2 Infektion relevant erhöht. Patienten mit gastroenterologischen Krankheiten, die eine immunsuppressive Therapie erhalten, sollten daher die Medikamente in der verordneten Art und Dosierung weiter einnehmen, da ein Aufflammen der Erkrankung das größere Risiko darstellt.

Die European Crohn’s and Colitis Organisation (ECCO) stellt auf ihrer Webseite wöchentlich aktualisierte Informationen zum Umgang mit COVID-19 in Bezug auf chronisch-entzündliche Darmerkrankungen zusammen.

Zur Webseite der ECCO

Die International Organization for the Study of Inflammatory Bowel Diseases (IOIBD) hat ein sicheres, online frei zugängliches Melderegister geschaffen, bei dem weltweit CED-Patienten mit einer SARS-CoV-2 Infektion eingetragen werden können.

Zum Register der IOIBD

The Lancet Gastroenterology and Hepatology publizierte am 11. März 2020 eine Studie über die Auswirkungen von COVID-19 für Patienten mit bereits bestehenden gastroenterologischen Erkrankungen.

Zur Studie des The Lancet Gastroenterology and Hepatology

Patienten mit Lebererkrankungen und Lebertransplantation

Die American Association for the Study of Liver Diseases (AASLD) hat ein Positionspapier zum Umgang mit Patienten mit Lebererkrankungen und Lebertransplantation veröffentlicht.

Zum Positionspapier der AASLD

Das European Reference Network (ERN) hat ein Informationsblatt für alle Patienten mit autoimmunen Lebererkrankungen erstellt.

Zum Informationsblatt der ERN

Seit dem 22.03.2020 steht ein Melderegister zur Verfügung, in das europaweit Patienten mit einer Lebererkrankung oder einer Lebertransplantation und einer SARS-CoV-2 Infektion eingetragen werden sollten.

Zum Covid-Hep-Register

Patienten mit Krebserkrankungen

Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) hat erste Empfehlungen zur Risikoeinschätzung und zum Umgang von Patienten mit Krebserkrankungen vorgelegt.

Zu den Empfehlungen der DGHO

Allgemeine Informationen für die Patientenversorgung

Die AASLD hat Informationen für die gastroenterologische Versorgung zusammengestellt.

Zu den Empfehlungen der AASLD

Die Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlicher Medizinischer Fachgesellschaften (AWMF) hat Informationen für die hausärztliche Praxis, für Patienten und Ärzte sowie für die Therapie von Patienten aus palliativmedizinischer Perspektive auf ihrer Webseite veröffentlicht.

Zu den Informationen der AWMF für die hausärztliche Praxis

Zu den Informationen der AWMF für die Therapie von Patienten aus palliativmedizinischer Perspektive

Zu den Informationen der AWMF für Patienten und Ärzte

Endoskopie

Die Europäische Gesellschaft für Endoskopie (ESGE) hat am 18. März 2020 unter Beteiligung deutscher Experten ein Positionspapier zum Umgang mit COVID-19 im Zusammenhang mit gastrointestinaler Endoskopie publiziert. Die DGVS zusammen mit der Sektion Endoskopie unterstützt dieses Positionspapier. Die dort genannten Empfehlungen sollten, angepasst an lokale Gegebenheiten, übernommen werden.

 Zum Positionspapier der ESGE

Intensiv- und Notfallmedizin

Die Zeitschrift Medizinische Klinik – Intensivmedizin und Notfallmedizin hat am 12. März 2020 Empfehlungen zur internistischen Intensivtherapie von Patienten mit COVID-19 publiziert.

Zur Publikation der Zeitschrift Medizinische Klinik – Intensivmedizin und Notfall

Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V (DIVI) hat weitere relevante Empfehlungen, unter anderem zur Zuteilung von Ressourcen, zur Qualifikation von Pflegepersonal und zur psychosozialen Notfallversorgung auf ihrer Webseite zusammengestellt.

Zur Webseite der DIVI

 

Linksammlung der UEG

Die United European Gastroenterology (UEG) hat eine Sammlung relevanter Links zu offiziellen Publikationen und wissenschaftlichen Artikeln in Bezug auf COVID-19 erstellt.

Zur Linksammlung der UEG

Briefing des New England Journals of Medicine

Das New England Journal of Medicine hat eine umfassende Zusammenstellung aktueller Studien und Informationen vorgenommen.

Zur Zusammenstellung des New England Journals of Medicine

Weiterführende Informationen

Die Informationsseite des Robert Koch-Instituts (RKI) gibt weitere aktuelle Informationen und Handlungsempfehlungen zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und der Erkrankung COVID-19.

Zur Informationsseite des RKI

Die Johns Hopkins University hat eine interaktive webbasierte Karte erstellt, um gemeldete Fälle von COVID-19 weltweit zu verfolgen. Die Karte wird regelmäßig aktualisiert.

Zum Coronavirus Resource Center der Johns Hopkins University

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat am 21. März 2020 eine Ad-hoc-Stellungnahme zu Herausforderungen und Interventionsmöglichkeiten während der Coronavirus-Pandemie in Deutschland publiziert.

Zur Ad-hoc-Stellungnahme der Leopoldina

Kodierbarkeit COVID-19

Die WHO hat nach Beratung mit den zuständigen Gremien unter Beteiligung des WHO Familiy of International Classification (WHO-FIC) Network in Ergänzung zum Kode U07.1 COVID-19 eine Belegung der Schlüsselnummer U07.2 auf den Weg gebracht, um auch den Verdacht auf COVID-19 kodieren zu können. Der Kode U07.1 wird angepasst. Die Schlüssel sollen umgehend für die Kodierung entsprechender Fälle angewendet werden.

Weitere Informationen zur Kodierung von COVID-19 finden Sie auf der Webseite des DIMDI.

Zur Kodierung von COVID-19

Allgemeine Informationen des DIMDI

Die Fachkommission DRG der Bundesärztekammer stellt darüber hinaus einen Leitfaden für die Kodierung zur Verfügung.

Zum Leitfaden der Fachkommission DRG

Sonderregelungen des G-BA zu COVID-19

Der G-BA hat weitreichende Maßnahmen zur Entlastung von Krankenhäusern und Ärzten sowie zum Schutz vor Infektionsrisiken beschlossen.

Zu den Maßnahmen des G-BA