Aktuelle Ehrungen und Preisträger

Im Rahmen der Viszeralmedizin 2019 vom 2.-5. Oktober im RMCC Wiesbaden wurden die diesjährigen Ehren- und Förderpreisträger der DGVS geehrt. Wir gratulieren allen Preisträgern und Ehrenpreisträgern recht herzlich zu dieser Auszeichnung ihren herausragenden Arbeiten!

Ebenfalls einen hervorragenden Erfolg können alle Abstractpreisträger der Viszeralmedizin verbuchen! Diese finden Sie auf der Kongresswebsite.

Zu den Abstractpreisträgern

Ismar Boas-Medaille

Mit der Ismar Boas-Medaille wird in diesem Jahr Frau Prof. Dr. Jessica Zucman-Rossi geehrt. Sie promovierte 1990 an der Universität Paris 7, komplettierte eine Facharztausbildung in Innerer Medizin und erwarb ein PhD in den Lebenswissenschaften ebenfalls an der Universität Paris 7. Von 1994 bis 1996 war sie Post-Doc in der genetischen Onkologie am Institut Curie unter Professor Gilles Thomas. Von 1986 bis 2002 war sie Wissenschaftlerin an der Inserm Unit U434 später U674 zuletzt als Gruppenleiterin. 2008 wurde sie zum Direktor der Inserm Unit U1182 befördert und leitet seitdem das Labor „Functional genomics of solid tumors“. Frau Professor Zucman-Rossi hat zahlreiche verantwortungsvolle Tätigkeiten in wissenschaftlichen Institutionen und wissenschaftlichen Journalen begleitet. Herauszuheben ist ihre Tätigkeit als Associate Editor für das Journal of Hepatology von 2009 bis 2014 und die Rolle des Senior Editors von 2014 – 2019. Sie ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Fachgesellschaften und war verantwortlich für zahlreiche bedeutende internationale wissenschaftliche Tagungen.

Frau Zucman-Rossi beschäftigt sich wissenschaftlich insbesondere mit dem hepatozellulären Karzinom. Sie erhält die Ismar Boas-Medaille in Anerkennung ihrer Arbeit zur genetischen Charakterisierung verschiedener Onkogene und Tumorsuppressor-Gene bei hepatozellulären Karzinomen und insbesondere für ihre genetische Charakterisierung von Leberzelladenomen und die genetischen Risiken zur Transformation in Karzinome. Ihre wissenschaftlichen Arbeiten wurden in höchstrangigen Journalen, unter anderem dem Journal of Hepatology, Hepatology, GUT, Gastroenterology, Nature Communications, dem New England Journal of Medicine, Cancer Cell, dem Journal of Clinical Investigation und anderen publiziert.

Endoscopy Award

Der Endoscopy Award wird in diesem Jahr an Prof. Dr. Julio C. Pereira-Lima verliehen. Er ist seit mehr als 25 Jahren äußerst aktiv im Bereich der endoskopischen Diagnostik und Therapie. Er hat multiple Studien und Projekte der Versorgungsforschung zu biliopankreatischen Interventionen, Behandlung von Stenosen des Gastrointestinaltrakts, aber auch zur endoskopischen Diagnostik und Therapie kolorektaler Neoplasien durchgeführt. Dadurch hat er viele Impulse für die interventionelle und diagnostische Endoskopie in Südamerika und darüber hinaus gegeben.

Schon frühzeitig hat Prof. Pereira-Lima viele internationale Kontakte gepflegt und seine endoskopische Expertise durch berufliche Aufenthalte in Europa und den USA weiterentwickelt. Dieser Weg führte ihn unter anderem auch in den 1990’er Jahren für mehr als 1 Jahr nach Deutschland, wo er den Grundstein für seine akademische Karriere legte. Er ist seit dieser Zeit der Deutschen gastroenterologischen Endoskopie sehr verbunden und hat sich an mehreren Projekten beteiligt. Mehr als 60 Publikationen in nationalen wie internationalen Fachzeitschriften zeugen von seiner wissenschaftlichen Expertise. Er war und ist aktiv im Editorial Board verschiedener renommierter internationaler endoskopischer Fachzeitschriften(u.a. Endoscopy, Gastrointestinal Endoscopy.

Prof. Pereira-Lima war der erste habilitierte Endoskopiker in Südbrasilien und leitet seit vielen Jahren erfolgreich die Endoskopieeinheit der Universität Santa Casa di Misericordia in Porto Alegre/Brasilien. Förderung des endoskopierenden Nachwuchses ist Professor Pereira-Lima ein großes Anliegen. Er leitet seit mehreren Jahren das Residency-Ausbildungsprogramm für Medizin und Endoskopie des Universitätskrankenhauses. Gerade ist sein neues Lehrbuch für Endoskopie erschienen. Er war Präsident der Südbrasilianischen Gesellschaft für Endoskopie und der Südbrasilianischen Gesellschaft für Gastroenterologie. Als Präsident des Brasilianischen Endoskopiekongresses 2011 und als Präsident der Panamerikanischen Gesellschaft für Endoskopie (SIED)2016- 2018 hat er auch über die regionalen Grenzen hinaus erfolgreich organisatorische Verantwortung übernommen. Sein Engagement für und in der Endoskopie Südamerikas wurde bereits mit Ehrenmitgliedschaften der Endoskopiegesellschaften von Argentinien, Uruguay,Paraguay und Ecuador gewürdigt.

DGVS Medienpreis

Der DGVS-Medienpreis 2019 wird an Frau Dr. Lucia Schmidt und Frau Andrea Freund für ihr Buch „Leber an Milz – wie wir lernen, auf die geheimen Signale unserer Organe zu hören“.

Der DGVS-Medienpreis zeichnet Autoren aus, die in besonderer Weise die öffentliche Wahrnehmung und Darstellung der Gastroenterologie in Deutschland beeinflusst haben. Mit ihrem Buch „Leber an Milz“ haben Andrea Freund und Dr. Lucia Schmidt es geschafft, relevante Gesundheitsthemen und komplizierte medizinische Sachverhalte treffend und anschaulich darzustellen.

Frau Dr. Lucia Schmidt studierte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz sowie der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main, Humanmedizin. Sie promovierte 2013 über „Wandel in der medialen Berichterstattung über psychische Erkrankungen und Erkrankte in der Folge der Psychiatrie-Enquette 1975 – am Beispiel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und des Zweiten Deutschen Fernsehens“. Frau Dr. Lucia Schmidt war von 2011 bis 2013 Volontärin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und ist seit April 2013 Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Frau Andrea Freund studierte von 1985 – 1994 Romanistik, Kunstgeschichte und indoeuropäische Sprachwissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, unterbrochen von einem Auslandsstudium an der Université Lumière III in Lyon, Frankreich 1988/89. Von 1987 bis 2003 arbeitete sie als freie Mitarbeiterin und später als Redakteurin bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. In den darauffolgenden Jahren war sie freie Autorin u.a. für die FAZ, VITAL, das Börsenblatt des Deutschen Buchhandels sowie Ressortleiterin der Zeitschrift Park Avenue. Seit 2006 ist sie freie Redakteurin und Autorin mit den Schwerpunkten Reisereportage und Gesundheit bei verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften und seit Anfang 2019 die leitende Redakteurin „Reise“ für das Lufthansa Magazin.

Ehrenmitgliedschaft der DGVS

Mit der Ehrenmitgliedschaft der DGVS wird in diesem Jahr Dietrich Hüppe ausgezeichnet. Er wurde 1950 in Herne geboren, er studierte zunächst Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Bochum und war von 1974 bis 1976 Lehrer und im Zivildienst tätig. Von 1976 bis 1982 studierte er in Bochum Humanmedizin und komplettierte seine Facharztausbildung für Innere Medizin am Evangelischen Krankenhaus Herne und im Krankenhaus Bergmannsheil, Bochum. Neben dem Facharzt für Innere Medizin erwarb Herr Hüppe die Teilgebietsbezeichnung Gastroenterologie sowie die Zusatzbezeichnung Ernährungsmedizin. Dr. Hüppe ist seit 1992 niedergelassen und hat sich über viele Jahr im Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen, im BDI der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin sowie der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten, der Deutschen Leberstiftung und zahlreicher anderer Organisationen höchst verdient gemacht. Von herausragender Bedeutung sind seine Versorgungsforschungsprojekte auf dem Gebiet der chronischen Virushepatitiden, den Komplikationen der Leberzirrhose, der Epidemiologie und Prävention des kolorektalen Karzinoms sowie den entzündlichen Darmerkrankungen. Er ist Verfasser oder Co-Autor von über 100 Originalbeiträgen und hat aktiv an zahlreichen klinischen Studien der Phasen 2 bis 4 teilgenommen. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten ernennt Herrn Dr. med. Dietrich Hüppe zum Ehrenmitglied insbesondere für seine Leistung im Deutschen Hepatitis C-Register der Deutschen Leberstiftung. Es handelt sich hier um eines der weltweit größten Register mit zahlreichen Originalpublikationen zu den verschiedenen Aspekten der Diagnostik und Therapie der Hepatitis C.

Ehrenmitgliedschaft der DGVS

Mit der Ehrenmitgliedschaft der DGVS wird in diesem Harro Jenss ausgezeichnet. Harro Jenss wurde 1948 in Norden / Ostfriesland geboren. Er studierte Humanmedizin an der Philipps-Universität Marburg und am Westminster Hospital Medical School in London. Seine Medizinalassistentenzeit verbrachte er am Zentralkrankenhaus St. Jürgenstraße in Bremen. Nach Ableistung des Wehrdienstes als Stabsarzt bei der Luftwaffensanitätsstaffel in Aurich und Promotion 1977 komplettierte er seine internistische Facharztausbildung an der Medizinischen Klinik 1 der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Neben dem Facharzt für Innere Medizin erwarb Herr Jenss die Teilgebietsbezeichnung Gastroenterologie. Er war viele Jahre Oberarzt der Medizinischen Klinik 1 der Tübinger Universitätsklinik. Von 1994 bis 2011 leitete er als Chefarzt die Abteilung für Innere Medizin am Spital Waldshut / Südbaden.
Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten verleiht Herrn Dr. Harro Jenss die Ehrenmitgliedschaft für sein engagiertes Aufarbeiten der Geschichte und Entwicklung der Gastroenterologie. In besonderem Maß ehrt die DGVS Herrn Dr. Jenss für seine Publikationen in Erinnerung an die Vertreibung verschiedener jüdischer Wissenschaftler und Mediziner nach 1933. Harro Jenss war zudem für die Herausgabe eines Jubiläumsbandes: „100 Jahre Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten DGVS“ verantwortlich. In dieser Publikation hat er detailliert auch die Verfolgung der jüdischen Mitglieder unserer Fachgesellschaft und die Verstrickung einzelner führender Gastroenterologen während der NS-Diktatur thematisiert.

Thannhauser Preis

Für eine hervorragende und wegweisende Wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten wird der Thannhauser-Preis der DGVS in diesem Jahr an Herrn Dr. med. Michael Sigal aus Berlin für seine Arbeit „R-spondin-3 induces secretory, antimicrobial Lgr5+ cells in the stomach“ verliehen. Der Preis wird mit freundlicher Unterstützung der Falk Foundation e.V. verliehen.

Ismar Boas-Preis

Mit dem Ismar-Boas-Preis wird in diesem Jahr an Florian Tran aus Kiel für seine Arbeit „Autophagy and endoplasmic reticulum stress coordinate protective interleukin-22 signals in the intestinal epithelium“ ausgezeichnet. Der Preis wird mit Unterstützung der MSD SHARP & DOHME GMBH vergeben.

C.A. Ewald Preis

Mit dem C.A. Ewald-Preis wird in diesem Jahr an Dr. rer. med. Anita Arslanow aus Mainz für ihre Arbeit „Transient elastography for assessing and monitoring of liver steatosis and fibrosis“ ausgezeichnet.

Martin Gülzow-Preis

Für grundlegende und richtungsweisende Arbeiten im Bereich der klinischen Gastroenterologie vergibt die Fachgesellschaft den Martin Gülzow-Preis. Er geht in diesem Jahr an Dr. med. Sebastian Zundler aus Erlangen für seine Arbeit „Non-classical monocyte homing to the gut via α4β7 integrin mediates macrophage-dependent intestinal wound healing“. Der Preis wird mit freundlicher Unterstützung von Janssen-Cilag GmbH verliehen.

Harald Goebell-Stipendium

Dr. med. Moritz Middelhoff aus München erhält für sein Arbeit „Endocrine Progenitor Cells Orchestrate The Intestinal Epithelial Cholinergic Niche“ das Harald Goebell-Stipendium zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Mit diesem Stipendium möchte die DGVS jungen, wissenschaftlich engagierten Ärzten in der Gastroenterologie und Hepatologie die finanziellen Möglichkeiten geben, an einer internationalen wissenschaftlichen Tagung teilzunehmen oder zur Erlernung einer neuen Methode ein wissenschaftliches Institut zu besuchen.

Nikolaus Müller Lantzsch-Stipendium

Das Nikolaus Müller Lantzsch-Stipendium fördert wissenschaftlich hochwertiges Arbeiten des medizinischen Nachwuchses auf dem Gebiet der Erforschung des Cholangiokarzinoms. Es wird in diesem Jahr an PD Dr. med. Dirk Walter aus Frankfurt für seine Arbeit „Genetische Heterogenität des Cholangiokarzinoms“ verliehen.

Ernst von Leyden-Preis

Für herausragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Darmkrebsprävention wird der Ernst von Leyden-Preis der DGVS, gestiftet von der Stiftung LebensBlicke, in diesem Jahr an Amelie Troschel aus Münster verliehen für ihre Arbeit „Chronic liver disease promotes lesions of the colorectal adenoma-carcinoma sequence, independent of liver cirrhosis“.

Endoskopie-Forschungspreis

Der Endoskopie-Forschungspreis wird für besondere Leistungen auf den Gebieten der Grundlagenforschung oder der klinischen Forschung im Bereich Endoskopie verliehen. 2018 erhält PD Dr. med. Christian Rupp aus Heidelberg den Preis für seine Arbeit „Effect of scheduled endoscopic dilatation of dominant strictures on outcome in patients with primary sclerosing cholangitis“.

Nachwuchsforschungspreis Leberkrebs

Den DGVS Nachwuchsforschungspreis Leberkrebs, gespendet von Bayer Vital GmbH, vergibt die DGVS für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der klinischen oder experimentellen Forschung im Bereich des hepatozellulären Karzinoms. Die DGVS überreicht ihn in diesem Jahr an Dr. rer. nat. Roland Sonntag aus Aachen für seine Arbeit „Cyclin E1 and cyclin-dependent kinase 2 are critical for initiation, but not for progression of hepatocellular carcinoma“.

Preis für Neurogastroenterologie

Der Preis für Neurogastroenterologie der DGVS, gestiftet von der Stiftung für Neurogastroenterologie, wird jährlich für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Neurogastroenterologie verliehen. Er geht in diesem Jahr an Prof. Dr. med. Jost Langhorst aus Bamberg für seine Arbeit „Lebensstil, naturheilkundliche Therapiestrategien und komplementäre Verfahren in der Therapie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen“.

DGVS Innovationspreis "Digitale Gastroenterologie"

Erstmals vergibt die DGVS in diesem Jahr den Innovationspreis und würdigt damit digitale Projekte, die gastroenterologisches Wissen vermitteln, den klinischen Alltag in der Gastroenterologie unterstützen, das Management gastroenterologischer Krankheiten erleichtern oder unsere Patienten im Umgang mit ihrer Erkrankung unterstützen. Den Preis erhalten Dr. med. Tobias Mühling aus München für sein Projekt „STEP-VR (Simulation-based Training of Medical Emergencies for Physicians using Virtual Reality) Realitätsnahes Training medizinischer Notfallsituationen für Ärzte unter Einsatz von Virtual Reality“ und Dr. med. Sarah Fischer aus Erlangen für ihr Projekt „GastroDigitalShirt – Gastrointestinale Prozesse erklären mit Hilfe von digitalen Mikrophonen im Unterhemd“.

Promotionsstipendien der DGVS

2019 vergibt die DGVS sechs Promotionsstipendien zur Förderung wissenschaftlich hochwertiger Promotionsarbeiten mit gastroenterologischem Fokus. Mit den Stipendien werden ein Forschungsfreisemester während der Promotion bzw. ein Forschungsaufenthalt in einem auswärtigen Forschungslabor unterstützt. Die Stipendien gehen in diesem Jahr an Louise Goldfuß, Göttingen, für ihre Arbeit „Funktionelle und mechanistische Charakterisierung von EZH2 in ATM defizienten Subtypen des Pankreaskarzinoms“, Franziska Engels, Freiburg, für ihre Arbeit „Aufarbeiten der hepatischen und syste,ischen T-Zell Antwort bei Patienten mit metabolischem Syndrom und/oder nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung“, Nadine Bachtler, Frankfurt, für ihre Arbeit „Histon-Deacetylase-6-Inhibitoren als neue therapeutische Option für Leberzirrhose und akut-auf-chronisches Leberversagen (ACLF)“, Michaela Melde, Erlangen, für ihre Arbeit „Prospektive Validierung von Biomarkern zur Prädikation des therapeutischen Ansprechens auf Vedolizumab im Rahmen der VEPREDEX-Studie (Untersuchung zum Auftreten extraintestinaler Immunphänomene und zur Prädikation (prediction) des Therapieerfolges anhand Integrinespression und -funktion auf T-Lymphozyten bei CED-Patienten unter Vedolizumab)“, Carolyn Steindorf, Halle, für ihre Arbeit „Phänotypische und molekulare Charakterisierung neuer potentieller HDAC-Inhibitoren und deren synergistische Effekte in potentiellen Kombinationstherapien“, sowie Ingmar Rieger, Tübingen, für seine Arbeit „Charakterisierung der Rolle von ASPP2kappa beim Kolorektalen Karzinom“.