Alexander Kleger mit Rising Star 2018 der UEG ausgezeichnet

Prof. Dr. rer. med. Alexander Kleger aus Ulm wird mit dem Rising Star 2018 der UEG ausgezeichnet! Seine Arbeit wird Kleger im Rahmen der UEG Week 2018 in Wien vom 20-24. Oktober 2018 vorstellen. Die DGVS gratuliert herzlich zu diesem Erfolg!

Apl. Prof. Dr. rer. med. Alexander Kleger, Ulm

Prof. Kleger arbeitet seit 2006 am Universitätsklinikum Ulm. Im Jahr 2007 promovierte er zum „Doktor der biomedizinischen Wissenschaften“. Nach einem Forschungsaufenthalt am Institut für molekulare Medizin in Ulm, kehrte er 2011 in die Klinik für Innere Medizin 1 zurück. Als Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie (2013) habilitierte er im selben Jahr auf dem Gebiet der Stammzellforschung. Seit 2014 ist er als Oberarzt für Pankreaserkrankungen tätig und stellvertretender Leiter der internistischen Notaufnahme und Intermediate Care Station. Auch wissenschaftlich beschäftigt er sich mit seiner Forschergruppe mit Pankreaserkrankungen, vor allem mit dem Pankreaskarzinom. Seine Arbeiten wurden u.a. mit einem Memorialstipendium der EKFS (2014), einem Stipendium im Eliteprogramm der Baden-Württemberg Stiftung (2012) sowie dem Adolf-Kussmaul Preis (2014) und einem der renommierten „Top-Abstract“ Preise der Europäischen gastroenterologischen Organisation (UEG) (2016) ausgezeichnet.

Der wissenschaftliche Ansatz von Kleger verwendet einerseits präklinische Mausmodelle, andererseits humane pluripotente Stammzellen zur Erforschung genetisch determinierter Pankreaserkrankungen und des Pankreaskarzinoms. Aktuelle Arbeiten untersuchen den genomisch instabilen Subtyp des Pankreaskarzinoms, welcher offensichtlich aggressiver verläuft, aber auch besser auf eine bestimmte zielgerichtete Therapie anspricht. Ziel ist es gleichzeitig, die Resistenzmechanismen dieser zielgerichteten Therapien zu entschlüsseln und neue Ansätze zu identifizieren, zu verstehen und dann in der Präklinik zu validieren. Im Weiteren hat die Gruppe von Herrn Prof. Kleger Protokolle entwickelt, um aus humanen pluripotenten Stammzellen Panreasorganoide mit azinär-duktaler Differenzierung zu generieren. Mit diesen Organoiden konnte dann die cystische Fibrose im Labor modelliert werden, wobei neben genetischen Korrekturverfahren auch Medikamententests durchgeführt werden konnten.