DGVS Hilft

Die DVGS setzt sich für internationale Hilfsprojekte mit gastroenterologischem Bezug ein und möchte die Bekanntheit und Vernetzung dieser Projekte stärken. Dafür stellen wir an dieser Stelle ein Register aller uns bekannten Projekte zusammen.

Internationale Hilfsprojekte

Gastroenterology Foundation - Bessere Medizin für die Ärmsten der Welt

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Das sind wir

Eine Gruppe von Ärzten und interessierten Laien, denen die medizinische Versorgung der Ärmsten der Welt im Bereich der Gastroenterologie eine Herzenssache ist.

Das leisten wir

  • Aufbau endoskopischer Fachabteilungen
  • Hospitationen von Ärzten und Assistenzpersonal an deutschen Kliniken
  • Veranstaltung von Trainingsworkshops in den aufgebauten Fachabteilungen
  • Kauf von dringend benötigten Untersuchungsgeräten und Verbrauchsmaterial
  • Unterstützung bei der wissenschaftlichen Weiterbildung der Kollegen vor Ort
  • Finanzierungshilfen für hochqualifiziertes Fachpersonal

Ziel unserer Arbeit ist „Hilfe zur Selbsthilfe“ – deswegen investieren wir nur in langfristige Projekte mit eindeutigem Entwicklungspotenzial. Unsere Mitglieder reisen ausschließlich auf eigene Kosten zu den Projekteinsätzen, die Verwaltungskosten sind minimal.

Das können Sie tun

Spenden Sie einen Betrag Ihrer Wahl auf folgendes Konto:

Gastroenterology Foundation e.V.
Hypovereinsbank München
IBAN DE09 7002 0270 4410 2196 33
BIC HYVE DEMM XXX

Bis € 200,- reicht der vereinfachte Spendennachweis (Kontoauszug), für höhere Beträge stellen wir gerne eine Spendenquittung aus. Bitte dafür Ihre Adresse angeben. Vielen Dank.

  • Werden Sie Mitglied schon ab € 80,- im Jahr.
  • Lust auf aktive Mitgestaltung? Wir freuen uns auf Mithelfer in unseren Projektgruppen!

Projekt-Beispiel Nepal

Seit 2010 steht das Endoskopie-Trainings-Zentrum ‚ETC‘ im Dhulikhel Hospital in Nepal auf der Agenda der Gastroenterology Foundation e.V.

Nepal ist eines der ärmsten Länder der Erde. 2016 betrug das Einkommen pro Kopf weniger als 2USD/Tag. Das Erdbeben in 2015 hat die Situation zudem dramatisch verschlechtert. Mehr als die Hälfte der 27 Millionen Bewohner Nepals leben in den Vorbergen des Himalaya. Diese mittellose Bevölkerung stellt 80 Prozent der Patienten des Dhulikhel Hospitals. Das Krankenhaus ist deshalb dauerhaft auf finanzielle Hilfe von außen angewiesen.

Seit seiner Gründung 1996 ist im Dhulikhel Unglaubliches entstanden. Dies ist in erster Linie durch die unermüdliche Arbeit des Gründers Prof. Ram Shrestha möglich gewesen. Seiner charismatischen Art und dem großen Einsatz seiner Mitarbeiter ist es zu verdanken, dass viele kleine, nicht staatliche Organisationen in Europa mit Spendengeldern geholfen haben, seiner Vision näher zu kommen: hochqualitative Medizin kann auch für die Ärmsten der Armen zugänglich sein.

Mit Hilfe der Gastroenterology Foundation e.V. wurden 2017 vom Team des ETC mehr als 1.300 endoskopisch-operative Maßnahmen durchgeführt, die Mehrzahl dieser Eingriffe ist lebensrettend! Helfen Sie uns bei dieser menschlich so lohnenswerten Arbeit. Wir bedanken uns im Namen der vielen geheilten Patientinnen und Patienten.

Kontakt

1. Vorsitzender
Prof. Dr. H.-D. Allescher
Klinikum Garmisch-Partenkirchen
Chefarzt Zentrum für Innere Medizin
Auenstraße 6
82467 Garmisch-Partenkirchen

Saskia Hannig
Gastroenterology Foundation e.V.
Geschäftsstelle
Schusterweg 34
82054 Sauerlach
T 08104 888 747
Email senden

Endoscopy Training in Enugu, Nigeria

Wir sind seit November 2016 in Nigeria aktiv und führen Trainingskurse an zwei Teaching Hospitals durch: dem University of Nigeria Teaching Hospital und dem Enugu State University Teaching Hospital. Außerdem versuchen wir soweit wie möglich mit Materialien, Zubehör und Equipment zu unterstützen.

Unser Augenmerk liegt auf dem “Train the Trainer” Prinzip. Wichtig war neben dem Endoskopietraining auch das Training der Endoskopiepflege in Assistenz und hygienischer Geräteaufbereitung, weshalb wir zu jedem Trainingskurs auch zusammen mit einem Endoskopieassistenten/pfleger reisen.

Zusätzlich zum Endoskopietraining haben wir dort auch mit dem Abdomensonographie-Training begonnen, weil wir gemerkt haben, dass dieses einfache “Tool” in der Diagnostik zu kurz kommt. Zwischen den Kursen halten wir fachlichen Kontakt in dem wir uns zu unklaren Fällen regelmäßig austauschen. Limitationen sind die üblichen Dinge: Infrastruktur (Strom, Wasser, Equipment), aber auch eine sehr rudimentäre Pathologie.

Das Projekt wird bislang von der GEZ unter der Rubrik “Klinikpartnerschaften” unterstützt.

Kontakt

Dr. med. Alanna Ebigbo
III. Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Gastroenterologie
Universitätsklinikum Augsburg
Stenglinstr. 2
86156 Augsburg
Email senden

Helfen Sie uns!

Sie engagieren sich als Gastroenterologe in einem internationalen Projekt mit gastroenterologischem Bezug oder Sie wissen, wo Hilfe benötigt wird? Teilen Sie uns dies mit – gern bitten wir alle DGVS Mitglieder dabei um ihre Unterstützung. 

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