JUGA Science Camp

Das  JUGA Science Camp vereint die bisherigen Formate Summer School und Grant Camp und hat es sich zum Ziel gesetzt, sowohl herausragende gastroenterologische Forschung zu fördern als auch einen leicht zugänglichen Einstieg in die viszeralmedizinische Forschung zu ermöglichen.

JUGA Science Camp 2026 – ein Rückblick

Das JUGA Science Camp ging in die zweite Runde. Das Ziel: Jungen Wissenschaftler*innen aus ganz Deutschland eine Plattform zu bieten zum Austausch und zur Vernetzung – eingebettet in spannende Impulse aus Community und Wissenschaft. Junge DGVS Mitglieder, teilweise mit Interesse an Forschung, teilweise bereits mit ersten Ergebnissen im Gepäck, nutzten die Gelegenheit und trafen sich am 19. und 20. Juni 2026 in Berlin. 

Zum Auftakt gab DGVS Präsident Heiner Wedemeyer Einblicke in aktuelle Entwicklungen der gastroenterologischen Forschung und diskutierte, welche Themen die gastroenterologische Community in den kommenden Jahren besonders beschäftigen werden – hatte aber auch einen ganz persönlichen Tipp: „Egal was Sie machen: Sie müssen dafür brennen und die Bedingungen vor Ort müssen passen, um erfolgreich zu sein“. Danach startete die Gruppenarbeit: Ob Vorstellung eigener Forschungsprojekte und -ideen oder Einblicke in den eigenen beruflichen Werdegang und erreichte Meilensteine: Die Teilnehmenden teilten ihre Erfahrungen und profitierten vom Feedback der anderen. In einem Workshop vermittelten die Organisatoren mit Unterstützung von Gregor Wilken den Teilnehmenden praktische Werkzeuge zur Durchführung klinischer Studien. Dabei zeigte sich einmal mehr, welches Potential in den JUGA versammelt ist. Zum Abschluss des ersten Tages bot Jesaja Brinkmann einen Blick über den Tellerrand, der den Weg von wissenschaftlichen Erkenntnissen bis zur Entwicklung digitaler Gesundheitsanwendungen nachzeichnete.

Der zweite Tag startete mit persönlichen Einblicken: Martina Müller-Schilling sprach über individuelle Karrierewege und machte deutlich, dass es nicht den einen richtigen und geradlinigen Weg in der Wissenschaft gibt. Wie Forschungsdaten verständlich und überzeugend präsentiert werden können, zeigte Alexander Krannich anhand praktischer Beispiele zur Datenvisualisierung. Miriam Bittel brachte den Teilnehmenden KI-Tools in der medizinischen Forschung näher und Elisabeth Blüthner gab Einblicke in die Grundlagen des Peer Reviews. Zum Abschluss stellte Florian Tran verschiedene Möglichkeiten zur Finanzierung eigener Forschungsideen vor.

Ein JUGA Event lebt immer auch und ganz besonders von den Begegnungen am Rande – beim JUGA Science Camp 2026 waren es die Gespräche in den Pausen und beim Grillen am Freitagabend, die besonders inspirierend waren – „Lass uns doch mal…“ und „Wir könnten doch…“ waren an allen Tischen zu hören.

 

Ein herzliches Dankeschön gilt den Referierenden, die ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit den Teilnehmenden geteilt haben. Großer Dank und große Anerkennung an das Organisationsteam um Christopher Dietz-Fricke, Miriam Bittel und Sabrina Sulzer, die das JUGA Science Camp mit klarer Vision und viel Engagement vorbereitet und begleitet haben. Und weil die JUGA so ist wie sie ist: Noch vor dem Abschied starteten die Planungen für das JUGA Science Camp 2027….

 

Berlin, im Juni 2026
Diana Kühne

JUGA Science Camp – Rückblicke

Organisatoren

Tom Figiel

Dr. med. Christopher Dietz-Fricke

Institut für Tumorbiologie und experimentelle Therapie
Georg-Speyer-Haus
Paul-Ehrlich-Str. 42-44
60596 Frankfurt am Main

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Miriam Bittel

Medizinische Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie
Universitätsklinikum Erlangen
Ulmenweg 18
91054 Erlangen

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Dr. med. Elisabeth Blüthner

Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Hepatologie und Gastroenterologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin, Campus Charité Mitte
Charitéplatz 1
10117 Berlin

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Dr. med. Sabrina Sulzer

Klinik für Gastroenterologie, gastrointestinale Onkologie und Endokrinologie
Universitätsmedizin Göttingen
Robert-Koch-Str. 40
37075 Göttingen

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