Training statt Tablette: Sport als Gamechanger in der Darmkrebsnachsorge
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir über die CHALLENGE-Studie, die erste große randomisierte Phase-III-Studie zur Bewegungstherapie in der Nachsorge des Kolonkarzinoms. Die Ergebnisse sind beeindruckend: Ein strukturiertes Bewegungsprogramm verbessert nicht nur das Gesamtüberleben, sondern senkt auch das Risiko für Rückfälle und das Auftreten weiterer Tumorerkrankungen.
Damit liegt erstmals ein wissenschaftlich belastbarer Nachweis vor, dass Bewegung weit mehr ist als eine unterstützende Maßnahme – sie kann selbst zu einer wirksamen Therapie werden.
Doch wie lassen sich diese Erkenntnisse in die Versorgung übertragen? Wer begleitet die Patientinnen und Patienten? Brauchen wir künftig strukturierte Bewegungsprogramme als festen Bestandteil der onkologischen Nachsorge?
Unserer Gäste geben konkrete Empfehlungen – und gleichzeitig eröffnet sich eine grundsätzliche Diskussion: Warum gelingt es leichter, neue Medikamente in die Versorgung zu integrieren als kostengünstige Lebensstilinterventionen, obwohl deren Nutzen manch eine medikamentöse Therapie übersteigt?
Eine Folge über Evidenz, Umsetzung und die Frage, wie Bewegung künftig einen festen Platz in der Krebstherapie und -prävention erhalten kann
Literatur Courneya et al. Structured Exercise after Adjuvant Chemotherapy for Colon Cancer. N Engl J Med 2025; 393:13-25. https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMoa2502760?url_ver=Z39.88-2003&rfr_id=ori:rid:crossref.org&rfr_dat=cr_pub%20%200pubmed
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Kolorektales Karzinom, Darmkrebs, Sport
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Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Infektiologie und Endokrinologie
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Carl-Neuberg-Str. 1
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Klinik für Interdisziplinäre Endoskopie
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Martinistr. 52
20251 Hamburg

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Geschäftsführung
DGVS
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Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten
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