Presse
Hier finden Sie alle Pressemitteilungen der DGVS chronologisch sortiert. Sie haben Fragen zu einzelnen Themen? Wenden Sie sich an unsere Pressestelle oder an das DGVS Büro.
Pressemitteilungen
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DGVS: Die bisherigen Organspende-Regelungen reichen nicht aus
Der Bundestag berät am Donnerstag, 24. September 2026, über zwei Gesetzentwürfe zur Einführung einer Widerspruchsregelung bei der Organspende: Neben einem fraktionsübergreifenden Gesetzentwurf von 254 Abgeordneten soll auch ein Gesetzentwurf des Bundesrates an den Gesundheitsausschuss überwiesen werden. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS) unterstützt die Einführung einer Widerspruchsregelung. Gerade für Menschen mit akutem Leberversagen entscheidet die Verfügbarkeit von Spenderorganen über Leben und Tod.
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Krebs verhindern statt nur behandeln: Wie Prävention und Künstliche Intelligenz die Verdauungsmedizin verändern
Krebs möglichst verhindern, Leber- und Stoffwechselerkrankungen früher erkennen und Therapien gezielter auf Patienten abstimmen: Auf der Viszeralmedizin 2026 diskutieren Expertinnen und Experten ab dem 16. September 2026 in Hamburg, wie Vorbeugung, Präzisionsmedizin und Künstliche Intelligenz die Versorgung verändern. Unter dem Motto „Prävention, Translation und Perspektiven“ veranschaulicht der größte Fachkongress für Gastroenterologie, Viszeralchirurgie und Endoskopie, wie neue Erkenntnisse schneller in Diagnostik und Therapie gelangen.
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Darmkrebs: DGVS fordert mehr Aufmerksamkeit für familiäre und erbliche Risiken sowie soziale Unterschiede bei der Vorsorge-Teilnahme
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) sieht derzeit keine ausreichende Grundlage, das organisierte Darmkrebs-Früherkennungsprogramm auf Menschen unter 50 Jahren mit familiärem Risiko auszuweiten. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e. V. (DGVS) hält diese Entscheidung vor dem Hintergrund der aktuellen Evidenzlage für nachvollziehbar. Zugleich fordert sie mehr Anstrengungen, um soziale Unterschiede bei der Teilnahme an der Darmkrebsvorsorge durch gezieltere Einladungsschreiben abzubauen und familiäre sowie erbliche Risiken systematisch zu erfassen. So ließe sich die Wirksamkeit des bestehenden Vorsorgeprogrammes deutlich erhöhen.
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Darmkrebs: Strukturiertes Training nach der Therapie kann Prognose verbessern
Bewegung erhält in der Versorgung nach Darmkrebs mehr Gewicht: Die aktualisierte S3-Leitlinie „Kolorektales Karzinom“ empfiehlt nach Primärtherapie und adjuvanter Chemotherapie nun angeleitete körperliche Aktivität. Grundlage sind neue Studiendaten, die zeigen, dass ein strukturiertes Bewegungsprogramm das krankheitsfreie Überleben und das Gesamtüberleben verbessern kann. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e. V. (DGVS) sieht darin einen weiteren wichtigen Baustein in der modernen, evidenzbasierten Versorgung nach Darmkrebs.
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Neue Perspektiven beim Pankreaskarzinom: Fachgesellschaften fordern raschen Zugang zu Daraxonrasib
Das metastasierte Pankreaskarzinom gehört zu den prognostisch ungünstigsten Krebserkrankungen. Therapeutische Fortschritte konnten in den letzten Jahren überwiegend in frühen Krankheitsstadien erzielt werden, während die Behandlung fortgeschrittener Verläufe nach wie vor eine große klinische Herausforderung darstellt. Nun vorliegende Daten einer großen internationalen Studie mit einem neuen Medikament wecken große Erwartungen.
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Wer bei Prävention spart, wirtschaftet nicht nachhaltig
Wer bei evidenzbasierter und leitliniengerechter Prävention und Früherkennung spart, wirtschaftet nicht nachhaltig. Denn in der Folge werden Krankheiten später und teurer behandelt und verursachen unnötiges Leid und berufliche Ausfälle bei Betroffenen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e. V. (DGVS) im Vorfeld der anstehenden Lesungen im Bundestag für ein GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz hin. Der Gesetzentwurf sehe ausgerechnet dort Kürzungen vor, wo Krankheiten früh erkannt oder verhindert werden.
