Presse
Hier finden Sie alle Pressemitteilungen der DGVS chronologisch sortiert. Sie haben Fragen zu einzelnen Themen? Wenden Sie sich an unsere Pressestelle oder an das DGVS Büro.
Pressemitteilungen
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Darmkrebs: Strukturiertes Training nach der Therapie kann Prognose verbessern
Bewegung erhält in der Versorgung nach Darmkrebs mehr Gewicht: Die aktualisierte S3-Leitlinie „Kolorektales Karzinom“ empfiehlt nach Primärtherapie und adjuvanter Chemotherapie nun angeleitete körperliche Aktivität. Grundlage sind neue Studiendaten, die zeigen, dass ein strukturiertes Bewegungsprogramm das krankheitsfreie Überleben und das Gesamtüberleben verbessern kann. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e. V. (DGVS) sieht darin einen weiteren wichtigen Baustein in der modernen, evidenzbasierten Versorgung nach Darmkrebs.
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Neue Perspektiven beim Pankreaskarzinom: Fachgesellschaften fordern raschen Zugang zu Daraxonrasib
Das metastasierte Pankreaskarzinom gehört zu den prognostisch ungünstigsten Krebserkrankungen. Therapeutische Fortschritte konnten in den letzten Jahren überwiegend in frühen Krankheitsstadien erzielt werden, während die Behandlung fortgeschrittener Verläufe nach wie vor eine große klinische Herausforderung darstellt. Nun vorliegende Daten einer großen internationalen Studie mit einem neuen Medikament wecken große Erwartungen.
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Wer bei Prävention spart, wirtschaftet nicht nachhaltig
Wer bei evidenzbasierter und leitliniengerechter Prävention und Früherkennung spart, wirtschaftet nicht nachhaltig. Denn in der Folge werden Krankheiten später und teurer behandelt und verursachen unnötiges Leid und berufliche Ausfälle bei Betroffenen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e. V. (DGVS) im Vorfeld der anstehenden Lesungen im Bundestag für ein GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz hin. Der Gesetzentwurf sehe ausgerechnet dort Kürzungen vor, wo Krankheiten früh erkannt oder verhindert werden.
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Wie gesund ist mein Mikrobiom? Was Selbsttests nicht verraten – und warum Darmbakterien die Krebstherapie beeinflussen können
Immer mehr Menschen lassen ihr Darmmikrobiom analysieren. Anbieter versprechen individuelle Einblicke in die Darmgesundheit und geben Empfehlungen für Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel oder Lebensstil. Doch internationale Expertinnen und Experten sehen den Nutzen solcher Selbsttests kritisch: Nach aktuellem Wissensstand lässt sich anhand der Ergebnisse meist nicht zuverlässig beurteilen, ob ein Mikrobiom „gesund“ ist. Gleichzeitig zeigt die Forschung, dass Darmbakterien tatsächlich erheblichen Einfluss auf die Stoffwechselprozesse, Medikamente und sogar den Erfolg moderner Krebstherapien haben können. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS) anlässlich des Welt-Mikrobiom-Tags hin.
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Warum manche Menschen gesund bleiben: DGVS sieht neue Chancen für bessere Prävention und fordert mehr Forschung
Weg von der Reparatur-Medizin, hin zu einer personalisierten, vorbeugenden Medizin: Neue Forschungsansätze in der Gastroenterologie konzentrieren sich immer stärker darauf, warum manche Menschen trotz Risikofaktoren gesund bleiben und wie sich solche Schutzmechanismen medizinisch nutzen lassen. Angesichts einer alternden Bevölkerung und wachsender Belastungen für Kliniken und Praxen fordert die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS) Prävention stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Auf der Jahrespressekonferenz der DGVS mahnten Expertinnen und Experten der Fachgesellschaft zugleich, bewährte Präventionsangebote wie die Darmkrebsvorsorge sowie Ernährungs- und Lebensstilmaßnahmen konsequenter auszuschöpfen. Dass eine Herstellerabgabe auf Süßgetränke kommen soll, begrüßte die Fachgesellschaft und forderte zugleich, weitere regulatorische Maßnahmen gegen ungesunde Lebensmittel als Teil einer wissenschaftlich fundierten Präventionsstrategie.
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Krankheiten verhindern statt behandeln: DGVS fordert Nationale Dekade für Prävention
Die ‚Wirtschaftsweisen‘ haben in ihrem gestern in Berlin vorgestellten Frühjahrsgutachten Prävention deutlich in den Fokus gerückt. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS) betont: Wirtschaftliche Aspekte seien in dieser Debatte zwar ein wichtiger Faktor. Entscheidend für die Menschen sei, Krankheiten zu verhindern, früher zu erkennen und ihnen auf diese Weise Leid und verlorene Lebensjahre zu ersparen. Die DGVS fordert daher eine nationale Präventionsstrategie und eine „Nationale Dekade für Prävention“ – mit besserer Vorsorge, gesunden Lebenswelten und gezielten Programmen für Risikogruppen etwa bei Darmkrebs, Hepatitis und Fettleber.
