Presse
Hier finden Sie alle Pressemitteilungen der DGVS chronologisch sortiert. Sie haben Fragen zu einzelnen Themen? Wenden Sie sich an unsere Pressestelle oder an das DGVS Büro.
Pressemitteilungen
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Stuhltest oder Koloskopie? DGVS klärt über Vor- und Nachteile der Methoden zur Darmkrebsvorsorge auf
Darmkrebs gehört in Deutschland zu den häufigsten bösartigen Tumorerkrankungen: Rund 55.000 Menschen erkranken jährlich, etwa 23.000 sterben daran. Dabei gilt Darmkrebs als nahezu vermeidbar – wenn seine Vorstufen rechtzeitig erkannt werden. Ob immunologischer Stuhltest oder Darmspiegelung: Beide Methoden retten Leben. Anlässlich des Tages der Krebsvorsorge ruft die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) dazu auf, die verfügbaren Angebote konsequenter zu nutzen und erläutert Vor- und Nachteile der Verfahren.
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Europa steht ohne dringende Präventions- und Früherkennungsmaßnahmen vor einer Leberkrebs-Epidemie
Leberkrebs gehört zu den am schnellsten wachsenden Ursachen für Krebstodesfälle in Europa. Wie aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, wird die Sterblichkeitsrate in den nächsten 10 Jahren voraussichtlich stark ansteigen. Als Reaktion auf diese eskalierende Krise haben die United European Gastroenterology (UEG) und die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) eine gemeinsame Erklärung zur Prävention und Früherkennung von Leberzellkarzinomen (HCC) heute im Rahmen der UEG Week 2025 veröffentlicht.
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S3-Leitlinie Kolorektales Karzinom aktualisiert: Neue Empfehlung zur Diagnostik und Behandlung hereditärer Tumoren
Das Leitlinienprogramm Onkologie hat die S3-Leitlinie Kolorektales Karzinom aktualisiert. Im Fokus der Überarbeitung standen unter anderem Untersuchungen zur Vorsorge und Früherkennung, Diagnose und Therapie von erblich bedingten Tumorerkrankungen, neue Therapiestrategien sowie der Organerhalt beim Rektumkarzinom. Die S3-Leitlinie entstand unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) sowie unter Mitwirkung von 33 weiteren Fachgesellschaften und Organisationen. Finanziert wurde die Aktualisierung der Leitlinie von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie.
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DGVS mahnt zur Sorgfalt in der Erreger-Diagnostik
Nach aktuell über 100 EHEC-Verdachtsfällen in Mecklenburg-Vorpommern steigt die Unsicherheit in der Bevölkerung. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS) mahnt zu einer nüchternen Bewertung der Zahlen. Der Grund: Mit der zunehmenden Nutzung hochsensitiver PCR-Diagnostik steigt das Risiko, dass auch klinisch nicht relevante Befunde als EHEC-Infektionen gewertet werden. Die DGVS rät – entsprechend ihrer Leitlinie zu gastrointestinalen Infektionen – ausdrücklich dazu, PCR-Nachweise von EHEC stets durch eine Kultur abzusichern.
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Organspende neu regeln: Gastroenterologie spricht sich für Widerspruchslösung aus
Rund 8.500 Menschen warten derzeit in Deutschland auf ein lebensrettendes Spenderorgan – doch für viele bleibt die Hoffnung unerfüllt1. Besonders dramatisch ist die Lage für Patientinnen und Patienten mit akutem Leberversagen, für die es keine alternative Behandlung gibt. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) e.V. fordert daher entschieden die Einführung der Widerspruchslösung, um dem akuten Organmangel entgegenzuwirken. Der Bundesrat wird sich in seiner Sitzung am Freitag, den 26. September 2025 nochmals mit dem Thema befassen und auch Abgeordnete des Bundestages haben angekündigt, das Thema erneut auf die Agenda zu setzen.
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KI auf dem Vormarsch: Wie digitale Tools bei Diagnose und Therapie komplexer Krankheitsbilder helfen
Bauchschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden in der hausärztlichen und notfallmedizinischen Versorgung – und zu den herausforderndsten. Die Ursachen reichen von harmlosen funktionellen Störungen bis hin zu lebensbedrohlichen Erkrankungen. Ihre Abklärung ist oft komplex. Moderne digitale Verfahren und Künstliche Intelligenz (KI) bieten neue Möglichkeiten, Diagnostik und Therapie zu verbessern. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e. V. (DGVS) stellt anlässlich des Kongresses Viszeralmedizin 2025 das Potenzial digitaler Medizin in den Mittelpunkt.
