Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen der DGVS chronologisch sortiert. Sie haben Fragen zu einzelnen Themen? Wenden Sie sich an unsere Pressestelle unter den nebenstehenden Kontaktdaten.

Berlin, 01.07.2015

Neue Leitlinie zur Volkskrankheit Nicht-alkoholische Fettleber:
Bewegung hilft – selbst wenn`s mit dem Abnehmen nicht klappt

Regelmäßige körperliche Aktivität senkt das Risiko für Nicht-alkoholische Fettlebererkrankungen – selbst dann, wenn die Kilos auf der Waage nicht fallen. Darauf weisen Experten in der neuen Leitlinie „Nicht-alkoholische Fettlebererkrankungen“ hin, die unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) entstanden ist.

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Berlin, 01.07.2015

Arsen belastet häufig Reis und Reisprodukte: Speiseplan bei Zöliakie variieren

Patienten, die etwa aufgrund einer Zöliakie oder einer anderen Erkrankung auf Weizen, Roggen und Gerste verzichten, sollten ihren Speiseplan nicht allein auf der Basis von Reis gestalten. Dies empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) angesichts hoher Arsenwerte in Reis. Das hochgradig giftige Halbmetall Arsen gilt als krebsauslösend und kann bereits in geringen Mengen zu anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Schädigungen führen. Die DGVS rät zu abwechslungsreichen Beilagen – dazu gehöre neben Reis zum Beispiel Mais, Hirse, Buchweizen, Kartoffel, Quinoa oder Amaranth.

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Berlin, 01.06.2015

Nicht Zöliakie, nicht Weizenallergie:
Ursache der „Weizensensitivität“ ist nicht das Gluten – „glutenfrei“ hilft trotzdem

Treten nach dem Genuss getreidehaltiger Speisen Bauchschmerzen und andere Beschwerden auf, deutet das nicht immer auf eine Zöliakie oder auf eine Allergie gegen Weizenbestandteile hin. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) weist auf eine dritte, weniger bekannte Störung hin, die dazu führen kann, dass Betroffene keine Getreideprodukte vertragen. Bessern sich unklare Beschwerden unter glutenfreier Diät, sei die Weizensensitivität als mögliche Erklärung in Betracht zu ziehen, so die Experten der Fachgesellschaft. Wahrscheinliche Ursache der Erkrankung sind Eiweißstoffe, die wie Gluten in Weizen, Gerste und Roggen vorkommen. Für über 90 Prozent der Bevölkerung sei der Verzehr von Weizen jedoch unschädlich, betont die DGVS.

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Berlin, 01.05.2015

WHO-Prognose zu Fettleibigkeit: DGVS fordert Forschung im Kampf gegen Übergewicht und dessen bösen Folgen für den Stoffwechsel

Die Deutschen legen an Gewicht zu: Einer aktuellen Prognose der WHO zufolge werden 2030 in Deutschland fast die Hälfte aller Frauen und zwei Drittel aller Männer übergewichtig sein. Ausgehend von Erhebungen aus dem Jahr 2010 wächst der Anteil der fettleibigen Frauen und Männer den Schätzungen zufolge um jeweils sechs und sieben Prozent – soweit es nicht gelingt erfolgreich gegenzusteuern. Angesichts dieser Vorhersage warnt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) vor den langfristigen Folgen und fordert mehr Forschung für Prävention und Behandlung von Übergewicht im Zusammenhang mit Stoffwechsel-erkrankungen.

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Berlin, 01.05.2015

Aktionstag „Chronisch entzündliche Darmerkrankungen“:
Morbus Crohn-Patienten brauchen individuelle Therapie

Deutet sich bei Morbus Crohn ein komplizierter Krankheitsverlauf an, sollten Mediziner schon früh eine immunsuppressive Therapie erwägen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) in ihrer neuen Leitlinie „Morbus Crohn und Colitis ulcerosa“. Dies könnte den Patienten eine Dauertherapie mit Kortison und deren schwere Nebenwirkungen ersparen. Anlässlich des bundesweiten Aktionstages „Chronisch entzündliche Darmerkrankungen“ der Gastro-Liga am 19. Mai 2015, weist die Fachgesellschaft auf besondere Risikofaktoren hin, die einen komplizierten Krankheitsverlauf der Darmkrankheit ankündigen.

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