Michael Sigal erhält Auszeichnung als UEG Rising Star 2020

Dr. med. Michael Sigal aus Berlin wurde mit dem Rising Star 2020 der UEG ausgezeichnet! Seine Arbeit wird Sigal im Rahmen der UEG Week 2020 in Amsterdam vom 10-14. Oktober 2020 vorstellen. Die DGVS gratuliert herzlich zu diesem Erfolg!

Dr. med. Michael Sigal, Berlin

Dr. Michael Sigal ist Oberarzt und Arbeitsgruppenleiter an der Klinik für Hepatologie und Gastroenterologie der Charité Universitätsmedizin Berlin. Er studierte an der Universität Rostock und promovierte dort am Institut für experimentelle Chirurgie. Nach seinem Studium begann er an der Charité zu arbeiten, gefolgt von einem Forschungsaufenthalt als Postdoc an der Stanford University sowie einer wissenschaftlichen Tätigkeit im Rahmen des vom Berlin Institute of Health geförderten Clinical Scientist Programms (CSP) am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie und der Charité. Die Arbeiten von Dr. Sigal sind mit verschiedenen renommierten Preisen ausgezeichnet, wie z. B. dem „Best Abstract Award“ der UEG und zuletzt dem Thannhauser Preis der DGVS. Seit 2019 wird seine Forschungsgruppe im Rahmen des kompetitiven Emmy-Noether Programm für exzellente Nachwuchsgruppenleitende der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Im Zentrum seiner Forschung stehen die gastrointestinalen epithelialen Stammzellen, die für die Regeneration des Epithels verantwortlich sind. Mit seiner Arbeitsgruppe untersucht Dr. Sigal unter welchen Bedingungen die Stammzellen geschädigt werden und wie das zur Pathogenese gastrointestinaler Erkrankungen beiträgt. Hierbei liegt ein besonderes Augenmerk auf den infektiösen und inflammatorischen Prozessen im Gastrointestinaltrakt mit dem Ziel die Pathogenese chronisch entzündlicher und maligner Prozesse im Magen und Darm besser zu verstehen. Einen weiteren Schwerpunkt seiner Forschung stellt die Interaktion des Mikrobioms mit Stammzellen dar. Auch das klinische Interesse von Dr. Sigal liegt in der luminalen Gastroenterologie mit den Schwerpunkten H. pylori-induzierte Magenerkrankungen, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen und die gastrointestinale Onkologie.