Sonderforschungsbereiche (SFB)

Die Gastroenterologie ist bei den koordinierten Projekten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DfG) sehr gut aufgestellt. Hier finden Sie die laufenden Sonderforschungsbereich (SFB) im Bereich Gastroenterologie.

Organfibrose: Von den Mechanismen der Schädigung zur Beeinflussung der Erkrankung (SFB 57)

Beim SFB „Organfibrose: Von den Mechanismen der Schädigung zur Beeinflussung der Erkrankung“ werden die Fibrosemechanismen von Forscherinnen und Forschern identifiziert, analysiert und charakterisiert, sowie deren pathogene Mechanismen weiter erforscht, um neue Behandlungsstrategien bei Organfibrose entwickeln zu können.

Sprecher

Univ.-Prof. Dr. med. Christian Trautwein
Uniklinik RWTH Aachen
Klinik für Gastroenterologie,
Stoffwechselerkrankungen und Internistische
Intensivmedizin

Antragstellende Hochschule

Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Mitantragstellende Hochschule

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Beteiligte Hochschulen/Institutionen

Ludwig-Maximilians-Universität München

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Immun-Epitheliale Signalwege bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (SFB 241)

Der transregionale SFB „Immun-Epitheliale Signalwege bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen“ will ein besseres Verständnis der Wechselwirkung zwischen Darmbarriere und mukosalen Immunzellen in der Pathophysiologie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen erreichen und damit zur Entwicklung neuer therapeutischer Strategien beitragen.

Sprecher

Prof. Dr. Christoph Becker
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Antragstellende Hochschulen

Charité Berlin – Freie Universität Berlin

Humboldt-Universität zu Berlin

Beteiligte Hochschulen/Institutionen

Medizinische Universität Innsbruck

Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ) Berlin

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Leberentzündungen: Infektion, Immunregulation und Konsequenzen (SFB 841)

Das komplexe Wechselspiel zwischen Leberschädigung, Entzündung und Reparatur wird von Forscherinnen und Forschern im SFB „Leberentzündungen: Infektion, Immunregulation und Konsequenzen“ mit dem Ziel neue diagnostische und therapeutische Ansatzpunkte zu entwickeln, eruiert. Das Projekt wurde 2009 ins Leben gerufen und befindet sich zurzeit in der dritten DFG Förderperiode (2018-2021).

Sprecher

Prof. Dr. Ansgar W. Lohse
Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf
Zentrum für Innere Medizin
I. Medizinische Klinik und Poliklinik

Antragstellende Hochschule

Universität Hamburg

Beteiligte Hochschulen/Institutionen

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

The Hebrew University of Jerusalem

Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM)

Heinrich-Pette-Institut Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI)

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Kommunikation und Systemrelevanz bei Leberschädigung und Regeneration (SFB 974)

Bei dem SFB „Kommunikation und Systemrelevanz bei Leberschädigung und Regeneration“ sollen in Hinblick auf die Leberschädigung und die Regeneration Einblicke in die Mechanismen, Kommunikationsstrukturen und Entscheidungsprozesse gewonnen werden. Außerdem wird die Rückwirkung auf andere Organsysteme erforscht, um daraus neue therapeutische Strategien  bei Lebererkrankungen ableiten zu können.

Sprecher

Prof. Dr. Dieter Häussinger
Universitätsklinikum Düsseldorf
Klinik für Gastroenterologie,
Hepatologie, und Infektiologie

Antragstellende Hochschule

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Beteiligte Hochschulen/Institutionen

Universitätsklinikum Essen

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Modellierung und Targeting des Pankreaskarzinoms (SFB 1321)

Der SFB „Modellierung und Targeting des Pankreaskarzinoms“ untersucht die biologischen Eigenschaften des hochaggressiven und weitgehend therapieresistenten Bauchspeicheldrüsenkrebses. Die Forscherinnen und Forscher gehen davon aus, dass nur ein umfassendes mechanistisches Verständnis des Pankreaskarzinoms mit seinen einzigartigen Eigenschaften zu einer nachhaltigen Verbesserung der Prognose der betroffenen Patienten führen wird.

Sprecher

Prof. Dr. Roland M. Schmid
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II
TU München

Beteiligte Hochschulen/Institutionen

Ludwig-Maximilians-Universität München

Weitere Informationen folgen.