Retrospektive Studie

Post-ERCP-Pankreatitis-Risiko bei Säuglingen

Abstract

Die ERCP ist der diagnostische Goldstandard der extrahepatischen Gallengangsatresie (EHGA) bei Säuglingen, bevor intraoperativ cholangiographiert wird. Bei Erwachsenen ist das häufigste Risiko der ERCP die Post-ERCP-Pankreatitis (PEP), die bei Säuglingen (trotz formal Vorliegens von mehreren Risikofaktoren) jedoch selten aufzutreten scheint. Verlässliche Daten hierzu existieren nicht.

Ziel des Registers ist die Erfassung des PEP-Risikos bei Säuglingen, die unter dem V.a. Gallengangsatresie ERCPiert werden. Geeignete Patienten können auch retrospektiv eingeschlossen werden, wenn die erforderlichen Daten vorliegen.

Die Datenerfassung erfolgt über einen einfachen Fragebogen und wird durch das Universitätsklinikum Tübingen unterstützt. Die Fallzahlschätzung (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Klinische Epidemiologie und angewandte Biometrie des UKT) basiert auf einer Abschätzung des formal zu erwartenden Risikos vs. dem nach vorläufigen Analysen tatsächlich eintretenden Risiko. Eine befürwortende Beratung durch die Ethikkommission des Universitätsklinikum Tübingen liegt vor.

Download Abstract

Informationen zur Studie

Nr.

001

Fachgebiet

Endoskopische Forschung

Online seit

22. Dezember 2017

Status der Studie

Rekrutiert

Einschlusskriterien

Säuglinge mit Indikation zur ERCP bei V.a. Extrahepatische Gallengangsatresie.

Intervention

PEP in der Nachbeobachtung?

Zentrumsvoraussetzung / Anzahl der einzuschließenden Patienten

ERCP bei Säuglingen – keine Mindestanzahl

Zentrumsvoraussetzung / Vorhandene Technik

ERCP bei Säuglingen

Prüfprotokoll

Finanzierung

keine Finanzierung.

Studienleitung / Koordinierendes Zentrum

Univ.-Prof. Dr. med. Martin Götz
Universitätsklinikum Tübingen
Innere Medizin I – Gastroenterologie, Hepatologie, Infektiologie
Otfried-Müller-Str. 10
72076 Tübingen
T 07071-29-85877
07071-29-25034
Email senden