Gesundheitspolitische Stellungnahmen

Die DGVS gibt regelmäßig selbstständig oder in Zusammenarbeit mit weiteren Verbänden offizielle Stellungnahmen heraus, um ihren Standpunkt zu aktuellen Themen zu begründen und zu vermitteln. Hier finden Sie alle Stellungnahmen, sortiert nach Erscheinungsdatum.

Stellungnahme der DGVS zum aktuellen Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit zur Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung (PpUGV) - 12. September 2018

Die DGVS unterstützt grundsätzlich die Initiative des Bundesministers, nach dem Scheitern einer Vereinbarung zwischen dem GKV-Spitzenverband und der DKG durch eine Vorgabe zu Pflegepersonaluntergrenzen die Versorgungsqualität der Patienten in den Krankenhäusern sicherzustellen und die – auch in unserem Fach – vielfach sehr belastende Arbeitssituation für die Pflegekräfte zu verbessern.

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Stellungnahme der DGVS zum IQWiG-Bericht Nr. 641 Bezlotoxumab (Clostridium-difficile-Infektion)- Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V - 20. Juli 2018

Die DGVS unterstützt die Gesamteinschätzung des IQWiG zum Zusatznutzen und schlägt dem G-BA vor, die Einführung von Bezlotoxumab zur Prävention der Rekurrenz einer CDI bei Patientinnen und Patienten mit einem hohen Rekurrenzrisiko aufgrund der sehr hohen medizinischen Relevanz bzw. des erheblichen Zusatznutzens zu befürworten.

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Stellungnahme zum IQWiG-Bericht Screening auf Hepatitis B und C - 3. Juli 2018

Entsprechend den Empfehlungen der WHO sollte Risikogruppen mit erhöhter Prävalenz ein Screening auf Hepatitis B und C angeboten werden. Insbesondere die hoch-effiziente und praktisch Nebenwirkungs-freie Hepatitis C Kurzzeit-Therapie mit direkt antiviral wirksamen Substanzen ermöglicht erstmals die Neuinfektionsrate der HCV Infektion deutlich einzudämmen und langfristig sogar eine Elimination der Infektion in Deutschland zu erreichen.

Download Stellungnahme Hepatitis C

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Download ergänzende Stellungnahme Hepatitis B und C nach Anhörung

Hygienemaßnahmen zur Prävention der Infektion durch Enterokokken mit speziellen Antibiotikaresistenzen - 2. Juli 2018

Stellungnahme  zur Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO).

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Stellungnahme der AG Psychosomatik in der Gastroenterologie - 29. Juni 2018

Die Arbeitsgemeinschaft Psychosomatik in der Gastroenterologie der DGVS hat das Anliegen, das Profil psychosomatischer Anteile in Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie gastroenterologischer Krankheitsbilder zu schärfen.

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Darmkrebsmonat März: Stellungnahme zur Umsetzung des organisierten Darmkrebs Screening - 2. März 2018

Zum Darmkrebsmonat März möchten wir auf die gemeinsame Stellungnahme der Fachgesellschaften und weiterer Institutionen hinweisen. Zur Zeit wird ein entsprechender Richtlinienentwurf des GBA geprüft und es ist zu hoffen, dass die Umsetzung des Screenings, mit der der GBA bereits 2013 durch das Krebsfrüherkennungs- und Registergesetz (KFRG) beauftrag wurde, nun zeitnah umgesetzt wird.

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Stellungnahme Telotristatethyl (orphan drug) – 15. Januar 2018

Telotristatethyl ist das erste Arzneimittel, das in randomisierten Studien bei Patienten mit Karzinoid-Syndrom und ungenügendem Ansprechen auf Somatostatin-Analoga zu einer signifikanten Reduktion der belastenden Diarrhoe führt. Die Stellungnahme wurde von Herrn Professor Gress und Frau Dr. Rinke, Marburg gemeinsam mit der DGHO verfasst.

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Stellungnahme der DGVS zum organisierten Krebsfrüherkennungsprogramm Dickdarmkrebs - 31. Januar 2018

Generell ist festzustellen, dass die Etablierung eines Einladungsverfahrens für Dickdarmkrebs zu begrüßen ist. In England und den Niederlanden wird der Einladung ein FOBT zugefügt. Dieses Vorgehen erscheint für Deutschland nicht sinnvoll aufgrund der Möglichkeit, primär eine Koloskopie durchführen zu lassen. Entsprechend ist die Entscheidung nachvollziehbar, alle 5 Jahre ein persönliches Schreiben mit Informationen über die verfügbaren Tests zu verschicken. Ein Problem ist die fehlende Möglichkeit der Identifikation von Risikopersonen für familiäre/hereditäre Dickdarmkrebsformen. Idealerweise müsste jeder Versicherte früher, z.B. mit 40 Jahren, ein Informationsschreiben hierzu mit etabliertem Fragebogen erhalten, um entsprechend frühzeitig die ggf. erforderliche Früherkennung einleiten zu können. Auf jeden Fall sollte das erste Schreiben mit 50 Jahren Informationen zum familiären/hereditären Dickdarmkrebs mit etabliertem Fragebogen enthalten.

Die Stellungnahme für die DGVS wurde von PD Dr. C. Pox verfasst.

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2017

Stellungnahme der DGVS zur frühen Nutzenbewertung Sofosbuvir/Velpatasvie/Voxilaprevier - 6. Dezember 2017

Die DGVS sieht einen Anhaltspunkt für einen nicht-quantifizierbaren Zusatznutzen für Patienten, die auf eine NS5A-Inhibitor-haltige Therapie versagt hatten.

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Prävention beginnt in den Verdauungsorganen

Gastroenterologische Erkrankungen gehören zu den Häufigsten in Deutschland. Sie haben eine zentrale Bedeutung für die Gesamtgesundheit unserer Bevölkerung. Daher muss die Politik jetzt in Forschung, aber auch in Aufklärung und Vorsorge investieren.

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Statement der DGVS zur „Aktion gesunde Mehrwertsteuer“

Eine leicht verständliche Ampelkennzeichnung auf Nahrungsmitteln ist aus Sicht der DGVS dringend notwendig, um Menschen eine ausgewogene und gesundheitsfördernde Ernährung zu ermöglichen. Wird diese noch durch eine Besteuerung unterstützt, die gesunde Lebensmittel vergünstigt, wäre das der Einstieg in eine wirkungsvolle Verhältnisprävention.

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Stellungnahme zur frühen Nutzenbewertung von Tenofovir Alafenamid - 24. Juli 2017

Aus Sicht der DGVS existiert eine ausreichende Datengrundlage für die Substanz Tenofovir Alafenamid (TAF), die im Vergleich zu Tenofovir Dipivoxil (TDF) ein verbessertes Sicherheitsprofil von TAF hinsichtlich renaler und ossärer Komplikationen sowohl bei therapienaiven als auch bei vorbehandelten Patienten mit chronischer Hepatitis B belegen.

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Stellungnahme der DGVS zur frühen Nutzenbewertung Obeticholsäure - 6. Mai 2017

Die  DGVS hat eine Stellungnahme zur frühen Nutzenbewertung Obeticholsäure zur Behandlung der primären biliären Cholangitis (PBC) abgegeben. Die Nutzenbewertung des IQWIG erkennt lediglich einen Effekt auf Mortalität als Bewertungskriterium an. Die Stellungnahme betont die Notwendigkeit, auch Surrogatparameter bei dieser langsam verlaufenden Erkrankung zu berücksichtigen.

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Stellungnahme der DGVS zur frühen Nutzenbewertung Elbasvir/Grazoprevir - 5. April 2017

Die DGVS widerspricht der Nutzenbewertung des IQWIG. Insbesondere bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz (CKD 4-5) hat die Therapie mit Grazoprevir und Elbasvir einen erheblichen Zusatznutzen.

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Stellungnahme der AWMF zum Methodenpapier des IQTIG - 30. März 2017

Die DGVS unterstützt die Kritik der AWMF am Methodenpapier des IQTIG.

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Stellungnahme der DGVS zum vorläufigen Berichtsplan S16-04 Version 1.0, - Screening auf Hepatitis C - 24. Januar 2017

Ein Screening ist generell zu begrüßen, für die Nutzenbewertung müssen die Besonderheiten der Hepatitis-Infektionen berücksichtigt werden.

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Ältere Stellungnahmen von 2012 bis 2016 finden Sie in unserem Archiv.

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