Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen der DGVS chronologisch sortiert. Sie haben Fragen zu einzelnen Themen? Wenden Sie sich an unsere Pressestelle unter den nebenstehenden Kontaktdaten.

Berlin, 01.11.2015

Koloskopie für die Vorsorge unerlässlich DGVS:
Gesunde Ernährung kann Darmkrebs nicht sicher vermeiden

Der Verzehr von rotem Fleisch und Wurstwaren ist nur eines von fünf bekannten Lebensstilrisiken für den Darmkrebs. Viele Tumore sind genetisch bedingt und deshalb auch bei einer gesunden Ernährung nicht sicher vermeidbar. Die beste Vorsorge bleibt, nach
Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS), die regelmäßige Darmspiegelung. Im Rahmen der Vorsorge- Koloskopie finden Ärzte bei 31 Prozent der Männer und 20 Prozent der Frauen Polypen, zeigt eine
kürzlich im Fachmagazin „Gastroenterology“ erschienene Studie. Noch während der Untersuchung können die Mediziner diese aus der Darmwand entfernen und damit die Entstehung von Krebs verhindern. Mit der Darmkrebsvorsorge lässt sich das individuelle Risiko, an Darmkrebs zu
erkranken, um bis zu 80 Prozent senken, betont die DGVS.

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Berlin, 01.09.2015

Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie,
Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten für die Stiftung LebensBlicke

pm_2015_09_stiftung_lebensblickeDarmkrebs ist die zweithäufigste Krebstodesursache, der trotz aller Fortschritte in der medikamentösen Tumortherapie jährlich 26 000 Patienten in Deutschland erliegen. Allerdings ist Darmkrebs auch die Krebsart, die sich am besten durch Vorsorge und Früherkennung verhindern lässt. Das liegt daran, dass Darmkrebs häufig aus gutartigen Vorstufen entsteht, sogenannten Polypen, die sich bei einer einfachen Darmspiegelung nicht nur entdecken, sondern bei der gleichen Untersuchung auch gleich entfernen lassen. Inzwischen haben große deutsche und internationale Studien gezeigt, dass sich durch Vorsorge die Sterblichkeit an Darmkrebs verringern lässt.

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Berlin, 01.09.2015

Evidenzbasierte Empfehlungen für Diagnose und Therapie:
Leitlinie zum Speiseröhrenkrebs erschienen

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat im September 2015 erstmals eine S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Speiseröhre vorgelegt. Sie entstand unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und soll die Versorgung beim Speiseröhrenkrebs verbessern. Eine medizinische Leitlinie mit Empfehlungen zur Prävention, Diagnostik, Therapie, Palliation und Nachsorge beim Speiseröhrenkrebs war bislang in Deutschland nicht vorhanden.

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Berlin/Greifswald, 01.08.2015

Erkrankungen der Verdauungsorgane sind Volkskrankheiten Fortschritte bei Prävention von Darmkrebs, Defizite bei der Erforschung chronischer Magen-Darmkrankheiten.

pm_2015_08_groehe_in_greifswaldBundesgesundheitsminister Hermann Gröhe nutzte einen Besuch am Universitätsklinikum Greifswald um mit dem Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS), Prof. Markus M. Lerch, aktuelle Fragen der Gastroenterologie zu diskutieren.

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Berlin, 01.07.2015

Arsen belastet häufig Reis und Reisprodukte: Speiseplan bei Zöliakie variieren

Patienten, die etwa aufgrund einer Zöliakie oder einer anderen Erkrankung auf Weizen, Roggen und Gerste verzichten, sollten ihren Speiseplan nicht allein auf der Basis von Reis gestalten. Dies empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) angesichts hoher Arsenwerte in Reis. Das hochgradig giftige Halbmetall Arsen gilt als krebsauslösend und kann bereits in geringen Mengen zu anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Schädigungen führen. Die DGVS rät zu abwechslungsreichen Beilagen – dazu gehöre neben Reis zum Beispiel Mais, Hirse, Buchweizen, Kartoffel, Quinoa oder Amaranth.

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