JUGA Workshop – Rückblicke
Am 13. und 14. März 2026 trafen sich Mitglieder der AG Junge Gastroenterologie (JUGA) zum jährlichen Workshop. In bewährter Tradition bot das Treffen eine wertvolle Plattform, um neue Ideen zu entwickeln, laufende Projekte weiter voranzubringen und zentrale Themen der jungen Gastroenterologie zu diskutieren.
Ein inhaltlicher Schwerpunkt des Treffens im Berliner DGVS Büro war die zunehmende Bedeutung von Teilzeitarbeit in der Medizin. Intensiv wurde darüber gesprochen, welche Gründe hinter Teilzeitmodellen stehen und welche Hürden einer Vollzeittätigkeit entgegenstehen. Um diese Fragen gezielt für die Gastroenterologie zu beleuchten, wird in den kommenden Monaten eine niedrigschwellige Umfrage entwickelt. Ergänzend sollen Portraits von Kolleginnen und Kollegen entstehen, die zeigen, wie erfolgreiche Karrierewege auch in Teilzeit gestaltet werden können.
Auch neue Projekte und Formate wurden angestoßen: Mit der Gründung einer Taskforce Künstliche Intelligenz greift die JUGA ein hochaktuelles Thema auf. Darüber hinaus wurde mit dem JUGA Buddy-Konzept ein niedrigschwelliges Austauschformat entwickelt, das den direkten Kontakt zwischen erfahrenen und jüngeren Mitgliedern fördern soll. Mit JUGA Insight ist zudem ein neues Online-Format geplant, das persönliche Einblicke in Karrierewege – inklusive Erfolgen und Herausforderungen – ermöglicht.
Neben der inhaltlichen Arbeit kam auch der persönliche Austausch nicht zu kurz – ein zentraler Bestandteil der JUGA-Kultur, der den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe stärkt. Ein besonderes Highlight in der Planung ist bereits jetzt das JUGA Fun Wochenende im Februar 2027, das Raum für Vernetzung und gemeinsames Erleben bieten wird.
Die JUGA blickt motiviert auf die kommenden Monate und freut sich auf die Umsetzung der zahlreichen angestoßenen Projekte!
Elisabeth Blüthner und Simon Weidlich für die Teilnehmenden des JUGA Workshops:
Nada Abedin, Günseli Ari, Miriam Bittel, Christoph Dietz-Fricke und Sabrina Sulzer
Erster Schwerpunkt der zweitägigen Veranstaltung war der Umgang mit Schwangerschaft im klinischen Alltag. Intensiv wurde diskutiert, wie werdende Mütter in der Gastroenterologie und Endoskopie besser unterstützt werden können. In den kommenden Monaten soll ein praxisorientierter Leitfaden entstehen, der alle relevanten Informationen bündelt und so Unsicherheiten auf allen Seiten – bei Arbeitgebern, Schwangeren und im Kollegenkreis – abbauen kann. Außerdem sind Portraits von Kolleginnen in Arbeit, die als positive Beispiele dienen sollen. Da die Herausforderungen mit Kind nicht weniger werden, werden wir im Rahmen der Viszeralmedizin zu einem Erfahrungsaustausch einladen.




