Kostenlose Fortbildungsangebote
Hier findest Du einen Überblick und Rückblicke über besondere Angebote von Partnern der JUGA.
ENDOCLUBNORD 2025
Datum: 06. – 08. November 2025, Hamburg
Angebot: Kostenlose Teilnahme von 50 JUGA Mitgliedern am Kurs
Zum mittlerweile vierten Mal war die AG Junge Gastroenterologie (JUGA) beim ENDOCLUBNORD in Hamburg aktiv vertreten. Dieses Mal mit einem englischsprachigen Programm und einer engen Vernetzung mit Endoskopiker*innen der European Society for Gastrointestinal Endoscopy (ESGE).
Das Vorsymposium am Donnerstag konnten die JUGAs erneut mit organisieren. Neu war, dass diese Session durchgehend im Interview-Format den Austausch zwischen jüngeren und etablierteren Referierenden aus Europa bot. Thema war „Scope smarter, not harder: Secrets of therapeutic endoscopy”. Zu vier Themen wurden jeweils Impulsvorträge und Fälle durch internationale Experten vorgestellt. Daraufhin stellten junge Endoskopiker*innen Fragen und das Publikum wurde aktiv mit eingebunden. Wie auch im Vorjahr wurde das Vorsymposium moderiert durch PD Dr. Karim Hamesch (Aachen) von den JUGA / ESGE gemeinsam mit Dr. Peter Maier (Hannover) und Prof. Thomas Rösch (Hamburg). Themen waren der Barrett-Ösophagus (Experten: Roos Pouw, Jan Martinek; Interviewer: Judith Honing, Zuzana Vackova), die EMR im Kolon (Experten: Siegbert Faiss, Ingo Steinbrück; Interviewer: Oscar Cahyadi, Stavros Dimitriadis), die Kanülierung in der ERCP (Experten: Istvan Hritz, Horst Neuhaus; Interviewer: Marcus Hollenbach, Apostolis Papaefthymiou) und schließlich die therapeutische Endosonographie (Experten: Torsten Beyna, Philip Dautel; Interviewer: Lieke Hol, Katarzyna Pawlak). Mehr als zwei Stunden lang diskutierten die Panelisten mit dem Publikum interaktiv auf Englisch und tauschten Tipps & Tricks aus.
Am Freitagabend fand die JUGA-Session zum ersten Mal auf Englisch statt. Der Titel war „JUGA meets Europe – Dialogues on sustainability, complications and education”. Neu war dieses Mal auch, dass ein Expertenpanel dabei war, bestehend aus Prof. Marianna Arvanitakis (Brüssel), Prof. Istvan Hritz (Budapest), Prof. Uwe Will (Gera) und Dr. David Albers (Essen). Unter dem Vorsitz von Dr. Stefanie Reichermeier (Deggendorf) und PD Dr. Karim Hamesch (Aachen) wurden folgende Themen besprochen: „Sustainability in endoscopy – where are we and where do we want to be?“ (Irina Diaconu, Krefeld), wo auch die Studie durch einige JUGA, die kürzlich publiziert wurde, vorgestellt wurde (Welsch et al, Gut 2025). Darauf folgte ein interaktives Quiz: „Complication in HPB endoscopy – how would you have solved it?” (Özgül Pamukcu, Velbert; Nada Abedin, Frankfurt und Stavros Dimitriadis, Thessaloniki). Schließlich folgte ein Impulsvortrag zu „Education in HPB endoscopy – where are we and where do we want to be?” (Dr. Kasia Pawlak, Szczeszin und Karim Hamesch, Aachen). In diesem Zusammenhang wurde eine weitere kürzlich durch einige JUGA publizierte Studie vorgestellt (Hamesch*, Cahyadi* et al, UEG Journal 2025).
Im Jahr 2024 berichteten wir in der Zeitschrift für Gastroenterologie, dass unter anderem beim ENDOCLUBNORD durch die JUGA Study Group eine Studie zum neuen Endonix-Simulator der Firma Olympus durchgeführt wurde. Am Haupttag (Freitag) wurde diese Studie auch kurz demonstriert. Das erste Manuskript wurde zwischenzeitlich im Journal Surgical Endoscopy publiziert (Hohlstein*, Hollenbach* et al, Surg Endosc in press). Dieses Jahr wurde eine Umfrage-Studie zu Endoskopie-Simulatoren in der Weiterbildung auch auf dem ENDOBLUCNORD beworben. Eine Teilnahme ist noch bis zum 31. Januar 2026 möglich unter: https://www.soscisurvey.de/ETS-Studie/. Die anonyme Umfrage richtet sich an alle Erfahrungslevel und dauert nur 3-5 Minuten.
Wir bedanken uns herzlich bei den Kongressorganisatoren (Prof. Thomas von Hahn, Prof. Jürgen Pohl und Prof. Thomas Rösch) für die erneute Gelegenheit, aktiv mitzuwirken, und dieses Mal auch die ESGE young endoscopists (EYE) einzubinden. Außerdem bedanken wir uns im Namen der JUGA für die zahlreichen Freikarten, die es jungen Kolleginnen und Kollegen ermöglichten, an einer der bedeutendsten Veranstaltungen für Live-Endoskopie teilzunehmen. Wir freuen uns bereits jetzt auf den nächsten ENDOCLUBNORD, der vom 05. – 07. November 2026 stattfinden wird.
Beitrag von Stefanie Reichermeier, Deggendorf und Karim Hamesch, Aachen
ENDOCLUBNORD 2024
Datum: 08. – 09. November 2024, Hamburg
Angebot: Kostenlose Teilnahme von 50 JUGA Mitgliedern am Kurs

Auch 2024 waren die JUGAs zahlreich beim EndoClub Nord in Hamburg vertreten; nachfolgend möchten wir euch einen kurzen Überblick der verschiedenen Programmpunkte bieten:
Das Vorsymposium „Complications in GI Endoscopy“ findet alle zwei Jahre am Donnerstag im Vorfeld zum EndoClub Nord statt. Es bot ein umfassendes Programm zu Komplikationen in der endoskopischen Praxis, vorgestellt von international anerkannten Expert*innen. Erstmals dieses Jahr auch mit Unterstützung der JUGA. PD Dr. Karim Hamesch (Aachen) moderierte das Symposium gemeinsam mit den wissenschaftlichen Leitern Dr. Peter Maier (Hannover) und Prof. Thomas Rösch (Hamburg). Dr. Antonia Mondorf (Frankfurt) bereicherte das Symposium mit dem Thema „Second-Victim-Konzept“ und rückte dadurch den menschlichen Aspekt in den Fokus.
Bereits am Vormittag des Symposiumtages wirkten die JUGAs aktiv an einem Workshop zum Komplikationsmanagement mit. Dieser fand im neuen Olympus-Trainingszentrum statt und bot eine praxisnahe Vertiefung in das Thema. Organisiert wurde der Kurs von der Arbeitsgruppe Junge Endoskopie der DGE-BV.
Am Freitag und Samstag wurde erstmals eine Studie im Rahmen des EndoClub Nord durchgeführt. Unter Beteiligung mehrerer JUGAs aus verschiedenen deutschen Zentren wurde ein neu entwickelter, virtueller „Plug-and-Play“-Simulator mit einem 3D-gedruckten Endoskop (Endonix® von Olympus) getestet. Es nahmen Endoskopikerinnen und Endoskopiker aller Erfahrungsstufen teil und übten sich in der Präzision mit virtuellen Aufgaben. Parallel dazu erhielten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Einschätzung zur Rolle von Simulator-Trainings in der Weiterbildung abzugeben.
Im Studienbereich fand auch ein informeller Austausch zu den Vor- und Nachteilen von Simulatoren für die Weiterbildung statt. Ein besonderer Höhepunkt war die Live-Demonstration der Simulator-Studie auf der Bühne durch den Studienleiter PD Dr. Karim Hamesch (Aachen) gemeinsam mit Prof. Thomas von Hahn (Hamburg) und Prof. Friedrich Hagenmüller (Hamburg), der als „Freiwilliger“ aus dem Publikum den Simulator demonstrierte. Die Ergebnisse dieser Untersuchung der JUGA Study Group sollen im kommenden Jahr präsentiert werden.
Den Abschluss der JUGA Aktivitäten bildete am Freitagabend die dritte JUGA Session unter dem Titel „Advanced Endoscopy – Der Weg ist das Ziel“. Diese Session wurde in enger Zusammenarbeit mit den Kongressorganisatoren (Prof. Thomas von Hahn, Prof. Jürgen Pohl und Prof. Thomas Rösch) organisiert und hatte das Ziel, Grundlagen der endoskopischen Weiterbildung zu thematisieren und interaktiv zu diskutieren. Unter dem Vorsitz von Dr. Myriam Heilani (Frankfurt) und PD Dr. Karim Hamesch (Aachen), tauschten sich junge Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland und den Nachbarstaaten zu Themen wie „Basics für das Training“ (Präsentation von PD Dr. Marcus Hollenbach, Marburg), „Komplexe EMR“ (Dr. Leonie Grossmann, Düsseldorf) und „ESD“ (Dr. David Roser, Augsburg) aus.
Im Namen der JUGA bedanken wir uns herzlich bei den Kongressorganisatoren für die großartige Gelegenheit, aktiv mitwirken zu können, sowie für die zahlreichen Freikarten, die es jungen Kolleginnen und Kollegen ermöglichten, an einer der bedeutendsten Veranstaltungen für Live-Endoskopie teilzunehmen.
Ein Beitrag von Karim Hamesch, Aachen
Endo-Update 2024
Datum: 28. – 30. November 2024, Garmisch-Partenkirchen
Angebot: Kostenlose Teilnahme von 20 JUGA Mitgliedern
Ein herzliches Dankeschön an die wissenschaftlichen Leiter Helmut Messmann und Hans-Dieter Allescher für die großzügige Unterstützung.
Endo-Update 2023
Datum: 30. November – 02. Dezember 2023, Augsburg
Angebot: Freitickets für JUGA
Ein herzliches Dankeschön an die wissenschaftlichen Leiter des endo-update 2023 Prof. Dr. Helmut Messmann, Augsburg und Prof. Dr. Hans-Dieter Allescher, Garmisch-Patenkirchen für die großzügige Unterstützung
International Endoscopy Symposium Düsseldorf 2026
Datum: 06. Februar 2026 , Düsseldorf
Angebot: Kostenlose Teilnahme von 20 JUGA Mitgliedern
Bereits zum dritten Mal in Folge war die AG Junge Gastroenterologie (JUGA) aktiv beim International Endoscopy Symposium Düsseldorf (IESD) vertreten. Am 06. Februar 2026 organisierten die JUGA gemeinsam mit den „European Young Endoscopists“ (EYE) der ESGE eine englischssprache Session. Unter dem Titel „Innovations in endoscopy training and technologies“ stand der fachliche Austausch über Landesgrenzen hinweg im Fokus. Den Vorsitz der englischsprachigen Sitzung führten Jasmin Zessner-Spitzenberg (Wien / Oslo), Florian Michael (Frankfurt) und Karim Hamesch (Aachen). Unterstützt wurden die Moderierenden durch ein hochkarätig besetztes Expertenpanel, bestehend aus Raf Bisschops (Leuven / Belgien), Alexander Meining (Würzburg) und Prateek Sharma (Kansas City / USA), die gleichzeitig auch verschiedene Fachgesellschaften (DGVS, DGE-BV, ESGE und ASGE) repräsentierten.
Internationaler Dialog zur Aus- und Weiterbildung: Den Auftakt der Session bildete das Thema „Education today & tomorrow across countries“. Nick Krapp (Augsburg) und Lynn Debels (Brüssel) beleuchteten die unterschiedlichen Ausbildungskonzepte. In der anschließenden Diskussion wurden zukunftsorientierte Strategien für eine harmonisierte endoskopische Ausbildung erörtert. Die hohe Interaktivität und der intensive Austausch mit dem Plenum unterstrichen den Stellenwert dieser Thematik für die junge Generation.
Interaktives Fall-Quiz und klinische Schwerpunkte: Ein bewährtes Format der JUGA Sessions ist die Einbindung des Publikums. Nada Abedin (Frankfurt), Jasmin Zessner-Spitzenberg (Oslo) und Giulio Antonelli (Rom) präsentierten diverse Fälle zur optischen Diagnose und Resektionsstrategie, bei dem das Publikum aktiv via Smartphone-Voting eingebunden wurde. Die kontrovers diskutierten Fallbeispiele führten zu einem lebhaften Austausch zwischen Auditorium und Experten.
Die Diskussion war so lebhaft und inspirierend, dass Karim Hamesch (Aachen) spontan vorschlug, seinen Vortrag zur endoskopischen Überwachung bei CED nicht zu halten, um dem Dialog mehr Raum zu geben.
Resonanz und Ausblick: Wie in den Vorjahren stieß die JUGA Session auf großes Interesse. Der volle Saal und die rege Beteiligung von Kolleginnen und Kollegen unterschiedlicher Altersklassen aus aller Welt bestätigten den Erfolg des Formats.
Im Namen der JUGA danken wir den Kongressorganisatoren PD Dr. Torsten Beyna und Prof. Dr. Horst Neuhaus sowie der Agentur COCS herzlich für die erneute Gelegenheit zur aktiven Mitwirkung. Ein besonderer Dank gilt zudem den bereitgestellten Freitickets, die zahlreichen jungen Endoskopikerinnen und Endoskopikern die Teilnahme an einer der weltweit bedeutendsten Veranstaltungen für Live-Endoskopie ermöglichten.
Eine Fortführung der Kooperation beim nächsten IESD vom 28. bis 30. Januar 2027 ist bereits in Planung.
Ein Beitrag von Karim Hamesch, Aachen
International Endoscopy Symposium Düsseldorf 2025
Nachdem beim letztjährigen Internationalen Endoskopie Symposium in Düsseldorf die AG Junge Gastroenterologie (JUGA) zum ersten Mal eine Session zum Thema Koloskopie in deutscher Sprache organisierte, konnten die JUGAs in diesem Jahr eine internationale Session zum Thema hepatikopankreatikobiliäre Endoskopie in englischer Sprache ausrichten. Titel der Session war „JUGA meets Europe: From learning ERCP to more advanced techniques“. Den Vorsitz übernahmen Carola Fleischmann aus Nürnberg, Jasmin Zessner-Spitzenberg aus Wien, Lukas Welsch aus Hanau und Karim Hamesch aus Aachen.
Die Session fing an mit drei Beiträgen zum Thema Ausbildung in der Endosonographie (EUS) und endoskopischen retrograden Cholangiopankreatikographie (ERCP). Katarzyna Pawlak aus Polen berichtete über europäische Ausbildungskonzepte zur EUS. Federica Borelli aus Italien stellte die Studienergebnisse zur Ausbildungssituation der ERCP in Italien vor. Karim Hamesch aus Aachen präsentierte die Ergebnisse der europaweiten Umfrage zur ERCP-Weiterbildung. Dieses Projekt wurde maßgeblich durch die JUGA Study Group geleitet und kürzlich im UEG Journal publiziert (Hamesch et al., United European Gastroenterol J. 2024 Nov 27. Doi: 10.1002/ueg2.12684). Daraufhin diskutierten die Redner gemeinsam mit Prof. Shyam Varadarajulu aus den USA und Prof. Nageshwar Reddy aus Indien über Weiterbildungskonzepte. Mehrere Teilnehmer*innen aus europäischen, afrikanischen und asiatischen Ländern kamen zu Wort und brachten ihre Perspektive ein, sodass eine lebendige Diskussion entstand.
Interaktiv ging es daraufhin weiter mit einem Quiz zu ERCP-Fällen, das durch Özgül Pamukcu aus Velbert und Florian Michael aus Frankfurt vorgestellt wurde. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten über ihre Smartphones die Fragen beantworten und auch hier entstand eine lebhafte Diskussion im Saal.
Abgerundet wurde die Session durch einen „Disput“ zu endosonographischen und perkutanen biliären Drainagen, vorgestellt durch Gilbert Rahe aus Essen und Marcus Hollenbach aus Marburg. Die Alternativen zur ERCP wurden mit dem Publikum diskutiert und unterschiedliche lokale Präferenzen kamen zum Vorschein. 
Nachdem die letztjährige Sitzung bereits etwa 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen durfte, fanden dieses Jahr die über 80 interessierten Kolleginnen und Kollegen unterschiedlicher Altersklassen aus aller Welt keinen Platz im vollen Saal, sodass die hintere Reihe stehend die Session verfolgte.
Im Namen der JUGA danken wir herzlich den Kongressorganisatoren PD Dr. Torsten Beyna und Prof. Dr. Horst Neuhaus sowie der Firma COCS für die Gelegenheit, erneut aktiv mitzuwirken, sowie für die Freitickets, die es jungen Kolleginnen und Kollegen ermöglichten, an einer der bedeutendsten Veranstaltungen für Live-Endoskopie teilzunehmen.
Gemeinsam mit den Organisatoren planen wir bereits eine erneute JUGA-Session beim nächsten IESD vom 05. bis 07. Februar 2026.
Ein Beitrag von Karim Hamesch, Aachen
Internationales Endoskopie Symposium Düsseldorf 2024
Datum: 01. – 03. Februar 2024
Angebot: 20 Freitickets für JUGA
Das diesjährige Internationale Endoskopie Symposium in Düsseldorf vom 1. bis 3. Februar 2024 bot erstmalig eine neuartige Austauschplattform. Die durch die JUGA in enger Abstimmung mit den Kongressorganisatoren Prof. Horst Neuhaus und PD Dr. Torsten Beyna organisierte Veranstaltung hatte das Ziel, Basics in den Fokus zu rücken, interaktiv zu diskutieren und dabei sowohl junge als auch versierte Endoskopierende zusammenzubringen. Die neu eingeführte JUGA-Session mit dem Titel „Koloskopie – aber hochwertig“ präsentierte unter dem Vorsitz von Sarah Bräuer (Gera) und Karim Hamesch (Aachen) facettenreiche Vorträge und Diskussionen, die sich auf Qualitätsstandards, praktische Tipps und aktuelle Entwicklungen in der Koloskopie konzentrierten.
Die Auftaktredner, Jasmin Zessner-Spitzenberg (Wien) und Stavros Dimitriadis (Coventry), teilten ihre Einblicke in die Umsetzung von Qualitätsstandards bei der Koloskopie und lieferten wertvolle Tipps für die praktische Anwendung.
Ein interaktives Polypenquiz folgte, präsentiert von Carola Fleischmann (Nürnberg) und Lukas Welsch (Hanau), die Fallstudien zur Klassifikation und Resektionstechniken von Polypen präsentierten.
Sandra Nagl (Augsburg) und Marcus Hollenbach (Heidelberg) fokussierten in ihren Vorträgen auf das Management von Komplikationen während der Koloskopie und die effektive Kommunikation in worst-case-Szenarien.
Die Vorträge wurden von den renommierten Expert*innen Jens Aschenbeck (Berlin), Alanna Ebigbo (Augsburg) und Ute Pfeiffer (Düsseldorf) begleitet, die ihre umfangreiche Erfahrung in die Diskussionen einbrachten.
Etwa 70 Teilnehmende diskutierten angeregt und dank des begeisterten Feedbacks sind Folgeveranstaltungen bereits in Planung. Im Namen der JUGA danken wir den Kongressorganisatoren für diese schöne Gelegenheit sowie die Freitickets.
Ein Beitrag von Sarah Bräuer, Gera und Karim Hamesch, Aachen
Workshop Week Rhein/Ruhr 2026
Datum: 23. – 25. April 2026
Angebot: 5 Freikarten für JUGA
Ein herzliches Dankeschön an die Organisator*innen der Workshop Week für die großzügige Unterstützung.
Workshop Week Rhein/Ruhr 2025
Die Workshop Week Rhein/Ruhr 2025 war ein echtes Highlight! Vom 22. bis 24. Mai konnten einige JUGAs im Friedrich Conzen Haus in Düsseldorf gemeinsam mit über 50 Expert*innen die neuesten Trends in der interventionellen Endoskopie erkunden.
Die Workshop Week bietet eine hervorragende Plattform für den Austausch von praktischem Wissen und Erfahrungen. Mit einem klaren Fokus auf die interventionelle Endoskopie sorgt sie dafür, dass die Teilnehmenden auf dem neuesten Stand der Technik und Therapie bleiben.
Die praxisnahen Workshops waren nicht nur informativ, sondern auch eine großartige Gelegenheit, direkt mit den Fachleuten ins Gespräch zu kommen.
Die Get-togethers sorgten für eine lockere Atmosphäre und förderten das Networking unter den Teilnehmenden.
Wir möchten uns herzlich bei Christian Gerges und Mate Knabe bedanken, deren Unterstützung es uns ermöglicht hat, Freikarten an zahlreiche junge Kolleginnen und Kollegen zu vergeben.
Beitrag von Lukas Welsch, Hanau
Workshop Week Rhein/Ruhr 2024
Datum: 13. – 14. Juni 2024
Angebot: 5 Freikarten für JUGA
Ein herzliches Dankeschön an die Organisator*innen der Workshop Week für die großzügige Unterstützung.
Digital Health Innovation Forum 2025
Es ist Zeit, aufs Gas zu treten – mit diesem Appell schloss Prof. Ariel Dora Stern das erste Digital Health Innovation Forum 2025 (DHIF) am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam.
Vom 26. bis 27. März 2025 tauschten sich internationale Expertinnen und Experten aus Medizin, Forschung, Wirtschaft und Politik über die Chancen und Herausforderungen digitaler Gesundheitslösungen aus. Dabei wurde deutlich: Digitale Innovationen sind längst nicht mehr nur Zukunftsmusik, sondern prägen die klinische Praxis bereits heute – auch in der Gastroenterologie. Eine Delegation der Jungen Gastroenterologie (JUGA) war dabei und präsentierte eigene digitale Projekte. So stellten Prof. Alexander Hann und Valentin Wettstein (Würzburg) einen neuartigen Virtual-Reality-Simulator „ViGaTu“ für endoskopische Eingriffe vor. Yannick Fuchs und Paul-Henry Koop (Dresden) demonstrierten ihr HybridEcho-Projekt zur innovativen Ultraschall-Technologie. Auch der Endonix-Endoskopiesimulator, betreut durch Dr. Nada Abedin (Frankfurt am Main), fand als praxisnahe Trainingslösung für angehende Gastroenterologen großes Interesse.
Ein Schwerpunkt des Forums lag auf der Frage, wie man globale Versorgungsdefizite verringern kann. Aktuellen Schätzungen zufolge haben rund 4,5 Milliarden Menschen weltweit keinen angemessenen Zugang zu Gesundheitsleistungen. Gleichzeitig sammelt das Gesundheitswesen Unmengen an Daten, von denen bislang jedoch nur etwa fünf Prozent für klinische Entscheidungen genutzt werden. Diese Diskrepanz stand im Zentrum vieler Diskussionen. Konsens war, dass Europa hier seinen eigenen Weg finden muss: Anstatt allzu sehr auf Entwicklungen jenseits des Atlantiks zu blicken, gelte es, die spezifischen europäischen Stärken auszuspielen und vor Ort mutige Projekte voranzutreiben. Das Motto „do no harm“ dürfe dabei nicht als Bremsklotz verstanden werden, sondern müsse Hand in Hand mit digitaler Innovation gehen, sodass Sicherheit und Fortschritt zugleich gewährleistet sind.
Neben praxisnahen Demonstrationen standen auch regulatorische, juristische und ökonomische Aspekte im Fokus. Die Referierenden betonten, dass sich digitale Gesundheit nicht allein auf Produktinnovationen beschränkt. Vielmehr müsse das gesamte Ökosystem – von Erstattungssystemen über rechtliche Rahmenbedingungen bis hin zur interprofessionellen Zusammenarbeit – innovationsfreundlicher gestaltet werden. Nur so lasse sich das volle Potenzial der Digitalisierung im Gesundheitswesen heben.
Am Ende des Forums herrschte Aufbruchsstimmung: Die Teilnehmenden waren sich einig, dass die Kombination aus technologischer Kompetenz, angewandter Forschung und klinischer Relevanz in Europa zügig ausgebaut werden muss, um die Gesundheitsversorgung nachhaltig zu verbessern. Denn: „Es ist Zeit, aufs Gas zu treten.“ – Europa hat das Potenzial, die digitale Medizin aktiv zu gestalten – vorausgesetzt, alle relevanten Akteure ziehen mit.
Beitrag von Nada Abedin, Frankfurt am Main
ESDO Masterclass
Datum: 08. – 09. November 2024, Berlin
Angebot: Kostenlose Teilnahme für JUGA Mitgliedern
Ein herzliches Dankeschön an den wissenschaftlichen Leiter Thomas Seufferlein für die großzügige Unterstützung!
Amberger Hands on Kurs „Polypektomie & Co. – in Theorie und Praxis“
Datum: 29. Juni 2024
Angebot: 3 Freitickets für JUGA
Ein herzliches Dankeschön an das Klinikum St. Marien Amberg für die großzügige Unterstützung.
ESGE-Days 2024 in Berlin
Datum: 25. – 27. April 2024
Angebot: 10 Freitickets für JUGA
Ein herzliches Dankeschön an die ESGE für die großzügige Unterstützung.
IRCAD Intensive Course on Basic GI Endoscopy
Datum: 23. – 27. Oktober 2023, Straßburg
Angebot: Freitickets für JUGA
Vom 23. bis 27. Oktober 2023 hatten fünf JUGAs die Gelegenheit, am ersten Intensive Course on Basic Gastrointestinal Endoscopy im IRCAD (Institut de Recherche contre les Cancers de l’Appareil Digestif) in Straßburg teilzunehmen. An allen fünf Kurstagen gab es einen morgendlichen Theorieteil u. a. zu rechtlichen Grundlagen, dem periinterventionellen Management, Untersuchungstechniken und Krankheitsbildern. Nach einem gemeinsamen Mittagessen folgte ein praktischer Teil unter Supervision am Simulator und zum Kursende auch an Ex-vivo-Modellen. Durch einen mindestens täglichen Wechsel des Supervisors konnten wir unterschiedliche Herangehensweisen kennenlernen und erhielten zahlreiche Tipps und Tricks. Da im Ausland die Endoskopie zum Teil auch in chirurgischer Hand ist, trafen in Straßenburg internistische und chirurgische Kolleg*innen aus insgesamt 21 Nationen zusammen. Im kollegialen Austausch wurden zum Teil beträchtliche Unterschiede in der Weiterbildung und Art und Anforderung an die Sedierung deutlich.
Ein herzliches Dankeschön geht an Prof. Jacques Marescaux und Prof. Horst Neuhaus von IRCAD für die großzügige Unterstützung.
