Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen der DGVS chronologisch sortiert. Sie haben Fragen zu einzelnen Themen? Wenden Sie sich an unsere Pressestelle unter den nebenstehenden Kontaktdaten.

Berlin, 18.12.2017

Weihnachten und Neujahr: üppige Mahlzeiten begünstigen Völlegefühl und Sodbrennen
Was dem Magen über die Feiertage hilft

An den bevorstehenden Feiertagen wird in Deutschland wieder viel und gut gekocht – und in geselliger Runde hat man schnell einmal mehr gegessen, als man eigentlich wollte und sollte. Vielen bekommt das nicht gut: Völlegefühl, saures Aufstoßen oder Sodbrennen sind die Folge. Wer ein paar einfache Regeln beachtet, kann seinem Magen helfen, gut über die Feiertage zu kommen. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) hat hierfür einige Ratschläge zusammengestellt.

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Berlin, 16.11.2017

Deutscher Lebertag am 20.11.: DGVS fordert Lebervorsorge im Gesundheits-Check ab 35
Alkohol, Medikamente, Überernährung: Leberleiden können viele Ursachen haben

Leberkrankheiten werden in der Öffentlichkeit noch immer vor allem mit übermäßigem Alkoholkonsum in Verbindung gebracht. Dabei sind Krankheiten der Leber verbreiteter und vielfältiger, als oft angenommen: Neben Alkohol können auch Medikamente, bestimmte Viren oder Überernährung die Leber schädigen. Das Tückische an Leberleiden ist: Sie verursachen lange Zeit keine Symptome. Oft machen sie sich erst bemerkbar, wenn sie bereits zur Leberzirrhose und Leberzellkrebs fortgeschritten sind. Um Erkrankungen frühzeitig erkennen und behandeln zu können, sollte die Bestimmung der Leberwerte in den „Check-up 35“ aufgenommen werden. Diesen bieten die gesetzlichen Krankenkassen ihren Mitgliedern ab dem Alter von 35 an. Das fordert die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) anlässlich des Deutschen Lebertages am 20. November. Die Forderung nach einer verbesserten Lebervorsorge ist auch Bestandteil des aktuellen Aufrufs der DGVS „Prävention beginnt in den Verdauungsorganen“.

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Berlin, 27.10.2017

Bundesweite Informationsveranstaltungen zum Magen-Darm-Tag am 4. November
Wenn sich die Verdauung im Alter verändert: Was Senioren wissen sollten

Mit steigendem Lebensalter verändert sich der Körper in vielerlei Hinsicht: Stoffwechsel und Hormonproduktion werden gedrosselt, die Körperzusammensetzung verschiebt sich von Muskel- hin zu Fettgewebe, der Bewegungsdrang lässt nach. Auch die Verdauungsorgane sind von diesen Veränderungen direkt oder indirekt betroffen. Der Magen-Darm-Tag der Gastro-Liga e.V. findet in diesem Jahr deshalb zum Thema „Verdauung und Stoffwechsel im Alter“ statt. Verschiedene bundesweite Veranstaltungen, die im Umfeld des Tages stattfinden, widmen sich der Frage, wie sich Verdauung und Stoffwechsel mit den Jahren verändern und was Betroffene tun können, um Beschwerden vorzubeugen.

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Berlin, 05.09.2017

Neue Leitlinie fasst aktuelle Datenlage zusammen
Gastrointestinale Blutungen: Interdisziplinäre Leitlinie erschienen

Blutungen im Magen-Darm-Trakt kommen häufig vor, sind nicht selten Notfälle und können ganz verschiedene Ursachen haben: Sie reichen von okkulten bis hin zu massiven Blutungen mit Schock. Die Diagnostik ist daher oft schwierig und sollte in Zusammenarbeit verschiedener ärztlicher Fachrichtungen erfolgen. Mit der neuen interdisziplinären Leitlinie "Gastrointestinale Blutung", die unter Leitung der Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und unter Beteiligung benachbarter Fachgesellschaften erstellt wurde, erhalten Ärzte ein Hilfsmittel an die Hand, um Patienten mit gastrointestinalen Blutungen nach neuester Datenlage bestmöglich zu behandeln.

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Berlin, 21.08.2017

DGVS veröffentlicht Leitlinie zur Behandlung Autoimmuner Lebererkrankungen

Hinter einer chronischen Lebererkrankung wird schnell Alkoholmissbrauch oder ein Virusinfekt als Ursache vermutet. In bis zu 20 Prozent der Fälle handelt es sich bei chronischen Entzündungen der Leber (Hepatitis) oder der Gallengänge (Cholangitis) jedoch um Autoimmunkrankheiten, die auf eine Fehlsteuerung des Immunsystems zurückgehen. Während grundlegende immunologischen Prozesse gut verstanden werden, wissen Ärzte wenig darüber, wie und wodurch sie letztlich angestoßen werden und eine Leberschädigung beginnt. Autoimmune Lebererkrankungen sollten so früh wie möglich diagnostiziert und behandelt werden. Aber die oft notwendige lebenslange medikamentöse Therapie kann erhebliche Nebenwirkungen verursachen, weshalb Ärzte mitunter sorgfältig abwägen müssen. In der neuen Leitlinie „Autoimmune Lebererkrankungen“ haben Wissenschaftler den aktuellen Erkenntnisstand zusammengefasst, um Diagnose und Therapie dieser noch immer schwer greifbaren Erkrankungen zu fördern, zu verbessern und praxisorientierte Hinweise zu geben. Die Leitlinie wird von der Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) herausgegeben.

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