Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen der DGVS chronologisch sortiert. Sie haben Fragen zu einzelnen Themen? Wenden Sie sich an unsere Pressestelle unter den nebenstehenden Kontaktdaten.

Berlin, 30.09.2021

DGVS begrüßt Aufnahme des Hepatitis B und C-Screenings in den Gesundheits-Check-up: Auf breiter Front gegen Hepatitis B und C

Gut zehn Monate, nachdem der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) grünes Licht für die Aufnahme eines Hepatitis-Screenings in den Gesundheits-Check-up ab 35 Jahren gegeben hat, haben die Versicherten nun die Möglichkeit, diese Leistung auch in Anspruch zu nehmen:
Ab dem 1. Oktober können sich Versicherte über 35 Jahren einmalig auf eine Infektion mit Hepatitis B- und C-Viren testen lassen. Da beide Infektionen häufig zunächst symptomlos verlaufen, lange Zeit unbemerkt bleiben und so unwissentlich weitergegeben werden können, gilt ein Screening als äußerst wichtig, um die Verbreitung von Hepatitis-Viren zu begrenzen.

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Berlin, 22.09.2021

DGVS: Neue Diagnostik- und Therapieempfehlungen
Überarbeitete S3-Leitlinie zu Morbus Crohn erschienen

Starke Bauchschmerzen, Durchfall und Gewichtsabnahme sind die Hauptsymptome bei Morbus Crohn. Bis die richtige Diagnose gefunden ist, dauert es häufig lange, da andere Krankheiten mit ähnlichen Symptomen ausgeschlossen werden müssen. Der Leidensdruck der Betroffenen ist dementsprechend hoch. Die überarbeitete Leitlinie berücksichtigt den aktuellen Wissensstand aus Forschung, Klinik und Praxis, um allen an Diagnose und Therapie Mitwirkenden fundierte Empfehlungen geben zu können.

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Berlin / Leipzig, 03.09.2021

Die nicht-alkoholische Fettleber - eine noch immer unterschätzte Erkrankung

Der westliche Lebensstil ist für die Gesundheit unseres Körpers eine Katastrophe: Üppige Ernährung und viel zu wenig Bewegung fördern die Entstehung schwerwiegender Erkrankungen wie Adipositas, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Weitgehend unbeachtet, jedoch zentral für alle Stoffwechselerkrankungen, ist die so genannte nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD). In einem von der DGVS gemeinsam mit anderen Organisationen und Fachgesellschaften verfassten Positionspapier werden nun verstärkte gesundheitspolitische Anstrengungen gefordert, um der rasanten Zunahme der NAFLD in der Bevölkerung entgegenzuwirken und gravierende Gesundheitsfolgen zu vermeiden. Das Positionspapier und die zentralen Forderungen werden Teil der Kongresspressekonferenz zur Viszeralmedizin 2021 sein.

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Berlin, 03.09.2021

Gegen das Vergessen
DGVS schafft digitalen Erinnerungsort für ihre in der NS-Diktatur verfolgten Mitglieder

Um sich ihrer Verantwortung während der NS-Zeit zu stellen und ihrer im Dritten Reich verfolgten jüdischen Mitglieder zu gedenken, hat die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) e.V. im September 2021 die Initiative „Gegen das Vergessen“ gestartet. Diese umfasst einen digitalen Erinnerungsort mit den Namen und Biografien jener Mitglieder, die während der Nazi-Diktatur aus der Fachgesellschaft ausgeschlossen, entrechtet, verfolgt, zur Flucht gezwungen oder im Konzentrationslager ermordet wurden. Der Ort soll Würdigung und Mahnung zugleich sein.

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Berlin, 23.07.2021

Reizdarmsyndrom – Aufruhr im Darm: Gastroenterologen veröffentlichen aktualisierte S3-Leitlinie

Immer wieder krampfartige Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung, ohne dass eine eindeutige organische Ursache auszumachen ist – das sogenannte Reizdarmsyndrom (RDS) kann die Lebensqualität erheblich einschränken. Zwischen vier und zehn Prozent der Deutschen sind von der Erkrankung betroffen. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und die Deutsche Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität e. V. (DGNM) haben in Zusammenarbeit mit 17 weiteren Fachgesellschaften nun die aktualisierte S3-Leitlinie „Reizdarmsyndrom“ veröffentlicht. Sie fasst den aktuellen Wissensstand zu Diagnostik und Behandlung des RDS zusammen. Unter anderem wurden darin die Kapitel zur Ernährung, zur psychotherapeutischen Behandlung und zu komplementären Therapien deutlich erweitert, zudem ist erstmals ein eigenständiges Kapitel zum Reizdarmsyndrom bei Kindern enthalten.

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