Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen der DGVS chronologisch sortiert. Sie haben Fragen zu einzelnen Themen? Wenden Sie sich an unsere Pressestelle unter den nebenstehenden Kontaktdaten.

Berlin/München, 14.09.2018

DGVS wächst weiter: Fachgesellschaft begrüßt ihr 6000. Mitglied

Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) wächst weiter und zieht vor allem junge Ärzte zunehmend an. In den letzten fünfzehn Jahren konnte die Fachgesellschaft ihre Mitgliederzahlen nahezu verdoppeln. Mit Nada Abedin, Assistenzärztin an der Medizinischen Klinik I, Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie am Universitätsklinikum Frankfurt, begrüßt die DGVS im Rahmen ihres Jahreskongresses 2018 nun ihr 6000. Mitglied.

Download Pressemitteilung

Berlin, 05.09.2018

Teuer und sinnlos: DGVS rät von Stuhltests zur Analyse des Darm-Mikrobioms ab

Das Darm-Mikrobiom ist in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der   Wissenschaft geraten. Auch in der Öffentlichkeit stößt die Thematik auf großes Interesse. Denn immer mehr Untersuchungen zeigen, dass die Millionen Mikroorganismen, die unseren Darm besiedeln, nicht nur unverzichtbare Dienste bei der Verdauung und Verwertung der Nahrung leisten, sondern die Zusammensetzung dieser Mikroorganismen auch eine Rolle bei der Entstehung verschiedenster Erkrankungen – von Herz-Kreislauf-Leiden, psychischen Störungen bis hin zu Lebererkrankungen und Adipositas – spielt. Einige Hersteller und Labore bieten deshalb Untersuchungen von Stuhlproben zur „Analyse“ der Darmflora an und leiten aus den Ergebnissen Ernährungs- und Handlungsempfehlungen ab. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) rät davon ab, Stuhltests zur Untersuchung des Mikrobioms zu nutzen. Diesen fehle derzeit die wissenschaftliche Grundlage, so die Experten der Fachgesellschaft.

Download Pressemitteilung

Berlin, 16.07.2018

DGVS aktualisiert Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung von Colitis ulcerosa

Krampfartige Bauchschmerzen, Blut im Stuhl und immer wieder Durchfälle: In Deutschland sind rund 150.000 Menschen an der chronisch entzündlichen Darmerkrankung Colitis ulcerosa (CU) erkrankt. Colitis ulcerosa, die meist im jungen Erwachsenenalter, nicht selten auch schon bei Jugendlichen und Kindern, beginnt, verläuft in Schüben und begleitet die Betroffenen in der Regel ein Leben lang. Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) haben Experten nun die Leitlinie für die Behandlung der Colitis ulcerosa auf den aktuellen Stand der Wissenschaft gebracht. Ein besonderes Augenmerk haben die Autoren dabei auf die erhöhten Infektionsrisiken von CU-Patienten und den Aspekt Ernährung gelegt. Die Rolle der Ernährung wurde viele Jahre überschätzt: Abgesehen vom Stillen gibt es keine wissenschaftlich belegte Ernährungsform, die das Risiko für die Entstehung einer CU-Erkrankung reduziert.

Download Pressemitteilung

Berlin, 31.05.2018

Hepatitis E-Diagnosen nehmen zu

Bis vor kurzem galt Hepatitis E als eher seltene, auf Fernreisen erworbene Infektion. Doch tatsächlich haben bis zu 30 Prozent der über 60-jährigen in Deutschland Antikörper gegen das Virus im Blut, die auf eine zurückliegende Infektion hinweisen. Sie kommt also sehr viel häufiger vor, als lange angenommen. Oft verläuft eine Hepatitis E-Infektion unerkannt oder so harmlos, dass keine Behandlung erforderlich ist. Für Menschen mit eingeschränkter Immunabwehr und für Schwangere können die Viren jedoch gefährlich werden. Welche Übertragungswege es gibt und wie man sich vor einer Infektion schützen kann, thematisieren Experten der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) auf der Jahrespressekonferenz der Fachgesellschaft.

Download der Pressemitteilung

Berlin, 19.04.2018

Volkskrankheit Gallensteine: Wie vorbeugen? Wann behandeln?
DGVS veröffentlicht aktualisierte Leitlinie

Berlin, April 2018 – Bis zu 20 Prozent der Deutschen entwickeln im Laufe ihres Lebens Gallensteine. Die meisten bemerken sie nie – nur bei etwa einem Viertel der Träger machen sich die Steine durch Beschwerden wie Koliken oder Entzündungen bemerkbar. Wann und wie Gallensteine behandelt werden sollten, regelt eine Leitlinie, die unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) entwickelt und nun nach neuestem wissenschaftlichen Stand aktualisiert wurde.

Download Pressemitteilung

123...