Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen der DGVS chronologisch sortiert. Sie haben Fragen zu einzelnen Themen? Wenden Sie sich an unsere Pressestelle unter den nebenstehenden Kontaktdaten.

Berlin, 12.09.2019

DGVS begrüßt Initiative der Deutschen Krebshilfe und des Deutschen
Krebsforschungszentrums zur verbesserten Krebsprävention

Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) begrüßt die jüngste Initiative des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der Deutschen Krebshilfe, gemeinsam das Potenzial der Krebsprävention besser auszuschöpfen. Aus Sicht der DGVS ist es wichtig, insbesondere die individualisierte Prävention voranzutreiben, um die Gesundheitsvorsorge zu erleichtern, in dem sie sich mehr am wissenschaftlich begründeten, individuellen Risiko des Patienten orientiert. Viele Krebserkrankungen entwickeln sich als Folge chronischer Entzündungs- und Krankheitsprozesse. Hierbei spielen Fehlfunktionen der Verdauungsorgane eine zentrale Rolle. Die DGVS fordert, diese Zusammenhänge besser zu erforschen, um wirksame Prävention möglich zu machen.

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Berlin, 05.08.2019

DGVS: Kein evidenter Zusammenhang zwischen Magensäureblockern und Allergien
Fachgesellschaft der Gastroenterologen sieht aktuelle nature-Studie kritisch

Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) sieht keinen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Magensäureblockern und der Entwicklung von Allergien, wie er in einer aktuellen Studie hergestellt wird. Die in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ veröffentlichte Arbeit basiert allein auf Daten österreichischer Krankenversicherungen und bezieht fast keine Diagnosedaten mit ein. Nach Ansicht von Experten der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen (DGVS) ist das Studiendesign nicht dafür geeignet, die Frage zu beantworten, ob Säurehemmung das Entstehen von Allergien begünstigt. Die DGVS kritisiert, dass Patienten mit gesicherter Indikation für eine säurehemmende Therapie dadurch unnötig verunsichert werden. Zugleich betont die Fachgesellschaft, dass Patienten bei freiverkäuflichen Magensäureblockern darauf achten sollten, diese über längere Zeiträume nicht ohne Absprache mit dem Hausarzt einzunehmen.

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Berlin, 04.07.2019

Keime auf Lebensmitteln: Vor allem Fleisch im Sommer richtig verarbeiten
Tipps für eine gesunde Grillsaison

Campylobacter, Hepatitis E, Salmonellen: Keime in und an frischen Lebensmitteln können die Quelle für Darm- und Leberinfektionen sein. Vor allem Fleischprodukte sind oft betroffen. Bei Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit vermehren sich Mikroorganismen rasch, deshalb sollten Verbraucher gerade im Sommer auf eine sorgfältige Küchen- und Lebensmittelhygiene achten und Fleisch und andere tierische Produkte gut durchgaren, rät die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS).

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Berlin, 17.06.2019

Digitalisierung in der Medizin
DGVS Innovationspreis: Gastroenterologen rufen zur Bewerbung auf

Die Medizin wird sich – wie viele andere Wissenschafts- und Wirtschaftsbereiche auch – in den kommenden Jahren und Jahrzehnten durch die Digitalisierung grundlegend verändern. Die Gastroenterologie als Fachgebiet kann aufgrund ihres breiten Spektrums an Behandlungsfeldern und ihrer technisch geprägten diagnostischen und therapeutischen Endoskopie in besonderem Maße vom digitalen Fortschritt profitieren. Um die Entwicklung digitaler Innovationen in der Gastroenterologie zu fördern, vergibt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten DGVS e.V. in diesem Jahr erstmalig den mit 3.000 Euro dotierten DGVS Innovationspreis. Ärztinnen und Ärzte sowie Studierende der Medizin sind aufgerufen, sich zu bewerben. Einreichungsfrist ist der 30. Juli 2019.

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Berlin, 16.05.2019

Zunahme chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen: Bedarf an neuen, nebenwirkungsarmen Behandlungskonzepten

Blutige Durchfälle und heftige Bauchschmerzen kennzeichnen chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Sie können für Betroffene zur Qual werden und reduzieren die Lebensqualität stark. Die Zahl der Patienten nimmt weltweit seit Jahrzehnten zu. In Deutschland sind aktuell geschätzte 400.000 Menschen von CED betroffen. Besonders stark steigen die Erkrankungszahlen in Südostasien, Mittel- und Südamerika – ein Hinweis darauf, dass es sich bei CED zumindest teilweise um eine Zivilisationskrankheit handelt. Derzeit sind chronisch-entzündliche Darmerkrankungen nicht heilbar und es besteht ein hoher Bedarf an neuen, nebenwirkungsarmen Behandlungskonzepten. Auf der Jahres-Pressekonferenz der DGVS sprachen Experten darüber, welche Rolle die intestinale Mikrobiota, die individuelle Zusammensetzung der Darmbakterien, bei der Entstehung von CED spielt und ob eine Modulation dieser Mikrobiota Patienten helfen kann.

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