Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen der DGVS chronologisch sortiert. Sie haben Fragen zu einzelnen Themen? Wenden Sie sich an unsere Pressestelle unter den nebenstehenden Kontaktdaten.

Berlin, 05.09.2017

Neue Leitlinie fasst aktuelle Datenlage zusammen
Gastrointestinale Blutungen: Interdisziplinäre Leitlinie erschienen

Blutungen im Magen-Darm-Trakt kommen häufig vor, sind nicht selten Notfälle und können ganz verschiedene Ursachen haben: Sie reichen von okkulten bis hin zu massiven Blutungen mit Schock. Die Diagnostik ist daher oft schwierig und sollte in Zusammenarbeit verschiedener ärztlicher Fachrichtungen erfolgen. Mit der neuen interdisziplinären Leitlinie "Gastrointestinale Blutung", die unter Leitung der Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und unter Beteiligung benachbarter Fachgesellschaften erstellt wurde, erhalten Ärzte ein Hilfsmittel an die Hand, um Patienten mit gastrointestinalen Blutungen nach neuester Datenlage bestmöglich zu behandeln.

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Berlin, 21.08.2017

DGVS veröffentlicht Leitlinie zur Behandlung Autoimmuner Lebererkrankungen

Hinter einer chronischen Lebererkrankung wird schnell Alkoholmissbrauch oder ein Virusinfekt als Ursache vermutet. In bis zu 20 Prozent der Fälle handelt es sich bei chronischen Entzündungen der Leber (Hepatitis) oder der Gallengänge (Cholangitis) jedoch um Autoimmunkrankheiten, die auf eine Fehlsteuerung des Immunsystems zurückgehen. Während grundlegende immunologischen Prozesse gut verstanden werden, wissen Ärzte wenig darüber, wie und wodurch sie letztlich angestoßen werden und eine Leberschädigung beginnt. Autoimmune Lebererkrankungen sollten so früh wie möglich diagnostiziert und behandelt werden. Aber die oft notwendige lebenslange medikamentöse Therapie kann erhebliche Nebenwirkungen verursachen, weshalb Ärzte mitunter sorgfältig abwägen müssen. In der neuen Leitlinie „Autoimmune Lebererkrankungen“ haben Wissenschaftler den aktuellen Erkenntnisstand zusammengefasst, um Diagnose und Therapie dieser noch immer schwer greifbaren Erkrankungen zu fördern, zu verbessern und praxisorientierte Hinweise zu geben. Die Leitlinie wird von der Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) herausgegeben.

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Berlin, 08.08.2017

Bakterien wie Salmonellen und Campylobacter haben jetzt Hochsaison:
So lassen sich Lebensmittelinfektionen im Sommer vermeiden

Im Hoch- und Spätsommer steigt die Zahl der Lebensmittelinfektionen. Denn bei Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit vermehren sich Mikroorganismen wie Salmonellen und Campylobacter besonders gut. Infektionen, die mit Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall und Erbrechen einhergehen, können die Folge sein. Um Lebensmittelinfektionen vorzubeugen, sollten Verbraucher derzeit auf eine besonders sorgfältige Küchen- und Lebensmittelhygiene achten, rät die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS).

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Berlin, 27.06.2017

Urlaubsgefahr Hepatitis: Auf Reisen die Leber schützen

In den ersten Bundesländern haben die Sommerferien begonnen, und wer sich vom Alltag erholen möchte, reist gerne in den Süden. Beliebte Reiseziele wie der Mittelmeerraum, aber auch die meisten tropischen Gebiete sowie Osteuropa zählen zu den Risikogebieten für eine Infektion mit Hepatitis A-Viren. Hepatitis A gilt als typisches „Reisemitbringsel“. Weiter verbreitet als lange angenommen, sind zudem Infektionen mit dem Virus-Typ E – nicht nur auf Reisen, sondern auch in Deutschland besteht eine Infektionsgefahr. Wer einige einfache Hygieneregeln beachtet und sich vor dem Urlaub gegen Hepatitis A impfen lässt, verringert sein Risiko, zu erkranken, teilt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) mit.

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Berlin, 30.05.2017

Weißbuch Gastroenterolgische Erkrankungen 2017 der DGVS: Erkrankungen der Verdauungsorgane sind die vergessenen Volkskrankheiten

Die nicht-malignen Krankheiten der Verdauungsorgane sind nach den Herz-Kreislaufstörungen die häufigsten Krankheiten der Deutschen. Jährlich werden rund zwei Millionen Menschen, die an einer Erkrankung des Verdauungssystems leiden, im Krankenhaus behandelt. Als Volkskrankheiten werden die gastroenterologischen Erkrankungen dennoch nicht wahrgenommen – und rangieren in Gesundheitspolitik und Wissenschaftsförderung entsprechend weit hinten. Zu diesem Schluss kommt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) in ihrem neuen „Weißbuch Gastroenterologische Erkrankungen 2017“. Mit dem erstmalig aufgelegten Weißbuch will die DGVS eine validierte Zahlengrundlage schaffen, auf deren Basis Diskussionen über die Gegenwart und Zukunft der gastroenterologischen Erkrankungen in Deutschland geführt werden können.

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