Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen der DGVS chronologisch sortiert. Sie haben Fragen zu einzelnen Themen? Wenden Sie sich an unsere Pressestelle unter den nebenstehenden Kontaktdaten.

Berlin, 16.07.2018

DGVS aktualisiert Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung von Colitis ulcerosa

Krampfartige Bauchschmerzen, Blut im Stuhl und immer wieder Durchfälle: In Deutschland sind rund 150.000 Menschen an der chronisch entzündlichen Darmerkrankung Colitis ulcerosa (CU) erkrankt. Colitis ulcerosa, die meist im jungen Erwachsenenalter, nicht selten auch schon bei Jugendlichen und Kindern, beginnt, verläuft in Schüben und begleitet die Betroffenen in der Regel ein Leben lang. Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) haben Experten nun die Leitlinie für die Behandlung der Colitis ulcerosa auf den aktuellen Stand der Wissenschaft gebracht. Ein besonderes Augenmerk haben die Autoren dabei auf die erhöhten Infektionsrisiken von CU-Patienten und den Aspekt Ernährung gelegt. Die Rolle der Ernährung wurde viele Jahre überschätzt: Abgesehen vom Stillen gibt es keine wissenschaftlich belegte Ernährungsform, die das Risiko für die Entstehung einer CU-Erkrankung reduziert.

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Berlin, 31.05.2018

Hepatitis E-Diagnosen nehmen zu

Bis vor kurzem galt Hepatitis E als eher seltene, auf Fernreisen erworbene Infektion. Doch tatsächlich haben bis zu 30 Prozent der über 60-jährigen in Deutschland Antikörper gegen das Virus im Blut, die auf eine zurückliegende Infektion hinweisen. Sie kommt also sehr viel häufiger vor, als lange angenommen. Oft verläuft eine Hepatitis E-Infektion unerkannt oder so harmlos, dass keine Behandlung erforderlich ist. Für Menschen mit eingeschränkter Immunabwehr und für Schwangere können die Viren jedoch gefährlich werden. Welche Übertragungswege es gibt und wie man sich vor einer Infektion schützen kann, thematisieren Experten der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) auf der Jahrespressekonferenz der Fachgesellschaft.

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Berlin, 19.04.2018

Volkskrankheit Gallensteine: Wie vorbeugen? Wann behandeln?
DGVS veröffentlicht aktualisierte Leitlinie

Berlin, April 2018 – Bis zu 20 Prozent der Deutschen entwickeln im Laufe ihres Lebens Gallensteine. Die meisten bemerken sie nie – nur bei etwa einem Viertel der Träger machen sich die Steine durch Beschwerden wie Koliken oder Entzündungen bemerkbar. Wann und wie Gallensteine behandelt werden sollten, regelt eine Leitlinie, die unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) entwickelt und nun nach neuestem wissenschaftlichen Stand aktualisiert wurde.

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Berlin, 28.02.2018

Darmkrebsmonat März
Alkohol ist ein wichtiger Risikofaktor für Darmkrebs

Das Trinken von Alkohol ist gesellschaftlich breit akzeptiert, trotz der Risiken, die mit seinem Konsum einhergehen. Alkohol ist an der Entstehung von mehr als 200 Erkrankungen beteiligt, so die Autoren des Alkoholatlas Deutschland 2017. Leberschäden gehören dabei zu den weitgehend bekannten Folgen. Doch auch das Risiko für Darmkrebs steigt. Anlässlich des Darmkrebsmonats März macht die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) darauf aufmerksam, dass auch der vergleichsweise moderate Konsum von Alkohol das Risiko für eine Darmkrebserkrankung erhöht. Ausschlaggebend ist dabei allein die Menge des konsumierten Alkohols, nicht die Art des alkoholischen Getränks. In ihrem Aufruf an die Politik „Prävention beginnt in den Verdauungsorganen“ fordert die DGVS unter anderem eine bessere Aufklärung über die Gefahren des Alkohols sowie mehr Regularien für die alkoholproduzierende Industrie, auf diese Risiken hinzuweisen.

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Berlin, 07.02.2018

Darmkrebs: Anzahl der Betroffenen unter 55 Jahren nicht rückläufig
DGVS empfiehlt früheren Beginn der Vorsorge-Darmspiegelung

Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) plädiert dafür, die Darmspiegelung zur Vorsorge von Darmkrebs bereits ab dem Alter von 50 Jahren durchzuführen, da die Häufigkeit des kolorektalen Karzinoms ab diesem Alter deutlich ansteigt. Während die Erkrankungsfälle bei Menschen über 55 Jahren rückläufig sind, ist bei Jüngeren kein Rückgang zu verzeichnen. Derzeit haben gesetzlich Versicherte ab dem Alter von 55 Jahren Anspruch auf die Vorsorge-Darmspiegelung. Die aktuellen Empfehlungen zum Darmkrebs-Screening finden sich auch in der kürzlich aktualisierten S3-Leitlinie Kolorektales Karzinom.

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