Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen der DGVS chronologisch sortiert. Sie haben Fragen zu einzelnen Themen? Wenden Sie sich an unsere Pressestelle unter den nebenstehenden Kontaktdaten.

Berlin, 20.01.2017

Magensäureblocker: Ohne eindeutige Diagnose nicht langfristig einnehmen

Protonenpumpeninhibitoren (PPI), auch Magensäureblocker genannt, gehören zu den hierzulande am häufigsten eingenommenen Medikamenten. Nach Angaben des aktuellen Arzneimittelverordnungs-Reports hat sich ihre Verordnung in den zurückliegenden zehn Jahren mehr als verdreifacht und lag 2015 bei rund 3,7 Milliarden definierten Tagesdosen (DDD, daily defined dose). Protonenpumpeninhibitoren sind wichtige Medikamente, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Sie würden jedoch vielfach auch bei Beschwerden eingesetzt, für die sie nicht geeignet seien. In jüngster Zeit mehren sich Hinweise, dass eine langfristige Einnahme von PPI mehr Nebenwirkungen verursachen könnte, als bislang bekannt. Eine Dauermedikation sollte deshalb nur unter ärztlicher Betreuung und bei klar abgesicherter Diagnose erfolgen, empfiehlt die DGVS.

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Berlin, 01.12.2016

Sich und andere schützen:
Nach Norovirus-Erkrankung nicht zu früh in den Alltag starten

Derzeit nehmen in zahlreichen Regionen Deutschlands Infektionen mit dem hochansteckenden Norovirus zu. Im Jahr 2015 wurden mehr als 89 000 Fälle beim Robert Koch-Institut registriert, zum Großteil in den Wintermonaten Januar bis März. Dabei umfasst die Zahl nur Fälle, bei denen das Magen-Darm-Virus durch eine Laboruntersuchung nachgewiesen wurde. Die tatsächliche Fallzahl liegt um ein Vielfaches höher. Der wirksamste Schutz vor einer Infektion besteht in häufigem und sorgfältigem Händewaschen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) hin.  Da das Norovirus auch nach dem Abklingen der Symptome noch bis zu zwei Wochen mit dem Stuhl ausgeschieden wird, sollten Betroffene in den Tagen nach der Erkrankung weiterhin auf sorgfältige Hand- und Toilettenhygiene achten und noch mindestens zwei Tage nach Abklingen der Erkrankung zuhause bleiben.

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Berlin, 01.11.2016

Deutscher Lebertag am 20. November:
Die Leber leidet lange leise - Lebertest gehört in den Gesundheits-Check ab 35

Viele Leberleiden, etwa Fettlebererkrankungen oder Hepatitis, verursachen lange Zeit keine Symptome. Mitunter machen sie sich erst bemerkbar, wenn sie bereits zur Leberzirrhose und Leberzellkrebs fortgeschritten sind. Dabei können viele Erkrankungen der Leber bei frühzeitiger Diagnose erfolgreich behandelt werden. Menschen mit einem erhöhten Risiko für Lebererkrankungen sollten daher regelmäßig ihre Leberwerte im Blut bestimmen lassen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) anlässlich des Deutschen Lebertages am 20. November. Dazu zählen etwa übergewichtige und alkoholkranke Menschen, sowie Patienten, die dauerhaft Medikamente einnehmen. Die DGVS fordert zudem, dass die Bestimmung der Leberwerte in den „Check-up 35 plus“ aufgenommen wird, den die gesetzlichen Krankenkassen ihren Mitgliedern ab dem Alter von 35 anbietet.

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Berlin, 01.11.2016

Magen-Darm-Tag am 5. November 2016:
Divertikel im Darm – wann müssen sie behandelt werden?

Viele Leberleiden, etwa Fettlebererkrankungen oder Hepatitis, verursachen lange Zeit keine Symptome. Mitunter machen sie sich erst bemerkbar, wenn sie bereits zur Leberzirrhose und Leberzellkrebs fortgeschritten sind. Dabei können viele Erkrankungen der Leber bei frühzeitiger Diagnose erfolgreich behandelt werden. Menschen mit einem erhöhten Risiko für Lebererkrankungen sollten daher regelmäßig ihre Leberwerte im Blut bestimmen lassen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) anlässlich des Deutschen Lebertages am 20. November. Dazu zählen etwa übergewichtige und alkoholkranke Menschen, sowie Patienten, die dauerhaft Medikamente einnehmen. Die DGVS fordert zudem, dass die Bestimmung der Leberwerte in den „Check-up 35 plus“ aufgenommen wird, den die gesetzlichen Krankenkassen ihren Mitgliedern ab dem Alter von 35 anbietet.

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Berlin, 01.10.2016

Neue Hoffnung bei Speiseröhrenkrebs:
Genom-Analyse weist Weg zu neuen Therapien

In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 7000 Menschen an Krebs der Speiseröhre, davon etwa die Hälfte am sogenannten Adenokarzinom. Nur knapp ein Viertel überlebt die Krankheit. Jetzt haben Erbgut-Analysen eine Reihe von genetischen Merkmalen bei Adenokarzinomen entdeckt, die Angriffspunkte für eine wirksame Chemotherapie sein könnten. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) hofft auf Fortschritte bei einem besonders schwer zu behandelnden Krebsleiden.

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