Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen der DGVS chronologisch sortiert. Sie haben Fragen zu einzelnen Themen? Wenden Sie sich an unsere Pressestelle unter den nebenstehenden Kontaktdaten.

Berlin, 23.06.2021

Erstmals S3-Leitlinienempfehlungen für Gallenblasen- und Gallenwegkrebs erschienen: Leitlinie Leberkrebs um biliäre Karzinome erweitert

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e. V. (DGVS) die S3-Leitlinie zum hepatozellulären Karzinom aktualisiert und um die Tumorentität der biliären Karzinome erweitert. Somit gibt es nun erstmals S3-Leitlinienempfehlungen zu biliären Karzinomen, zu denen das Gallenblasenkarzinom und Tumoren der Gallenwege zählen. Die Leitlinie soll dazu beitragen, für Betroffene mit Leberkrebs oder biliären Karzinomen eine angemessene und evidenzbasierte Gesundheitsversorgung sicherzustellen.

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Berlin, 10.06.2021

Fachgesellschaften fordern bessere Früherkennung und Versorgung der Fettleber

Am 10. Juni findet der weltweite NASH-Tag statt, an dem auf die Gefahren durch die nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH), auch als Fettleber-Hepatitis bezeichnet, hingewiesen wird.

Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS), die Deutsche Adipositas Gesellschaft e.V. (DAG), die Deutsche Diabetes Gesellschaft e.V. (DDG), die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM), die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie e.V. (DGK), der Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen (bng) und die Deutsche Leberstiftung nutzen diesen Tag zum Schulterschluss und fordern gemeinsam, die nicht-alkoholische Fettleber (NAFL) und die nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH) in die Disease-Management-Programme (DMP) für Diabetes und Adipositas aufzunehmen. Sie fordern außerdem, dass die Bekämpfung der Volkskrankheit Fettleber als Gesundheitsziel im Sozialgesetzbuch verankert wird.

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Berlin, 23.03.2021

DGVS fordert: Höhere Qualitätsstandards bei fäkalen Okkultbluttests (iFOBT)

Die zurzeit auf dem Markt befindlichen Tests variieren unter anderem darin, ab welcher Menge okkultem Blut sie reagieren und wie häufig sie nicht auswertbar sind. Zum Darmkrebsmonat März fordert die DGVS einheitlich hohe Qualitätsstandards.

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Berlin, 25.02.2021

DGVS: Vorsorgekoloskopie wahrnehmen
Darmkrebs macht keine Pandemie-Pause

Darmkrebs wird häufig erst spät bemerkt, mit oft gravierenden Folgen: Fünf Jahre nach der Diagnose Darmkrebs lebt, nach Zahlen des Krebsregisters, nur noch die Hälfte der Erkrankten. Bei einer Darmspiegelung, einer sogenannten Koloskopie, können bereits harmlose Frühstadien der Erkrankung erkannt und schonend entfernt werden. Ab dem 50. Lebensjahr haben gesetzlich Versicherte Anspruch auf diese Vorsorgeuntersuchung. Zum Darmkrebsmonat März appelliert die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e. V. (DGVS), den nachweislich lebensrettenden Termin wahrzunehmen. Seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Zahl der Vorsorgekoloskopien aus Angst vor einer Infektion mit dem Virus rückläufig. Die Sorge vor einer Ansteckung sei jedoch unbegründet.

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Berlin, 09.02.2021

DGVS: Therapie- und Impfempfehlungen für Leberpatienten
Gastroenterologen veröffentlichen Leitlinie zur Versorgung Lebertransplantierter während der COVID-19-Pandemie

Für Patienten mit einer Leberzirrhose, Leberfibrose oder Leberkrebs ist sie die einzige Hoffnung auf Heilung – eine Lebertransplantation. Deshalb muss dieser Eingriff auch in Pandemie-Zeiten weiter  durchgeführt werden. Was bei der Versorgung Lebertransplantierter in der besonderen Zeit der Covid-19-Pandemie zu beachten ist, haben die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) und der Deutschen Transplantationsgesellschaft (DTG) nun in einer gemeinsamen Leitlinie zusammengefasst. Diese gibt studienbasierte Handlungsempfehlungen, die für behandelnde Ärzte von Lebertransplantierten eine wichtige Entscheidungsgrundlage sein können.

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