Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen der DGVS chronologisch sortiert. Sie haben Fragen zu einzelnen Themen? Wenden Sie sich an unsere Pressestelle oder an das DGVS Büro.

Jahrespressekonferenz

  • 05/12/2023

    Nicht nur für die Verdauung zuständig: Mythen und Fakten zum Mikrobiom

    Der Darm ist das Kraftwerk des Körpers – er schließt die Nahrung so auf, dass die darin enthaltene Energie für den Körper nutzbar wird. Er ist aber auch eine Art Kommunikationszentrale, die mit vielen anderen Organen und Organsystemen in Verbindung steht. Bei beiden Aufgaben spielt das Darmmikrobiom eine wichtige und lange Zeit unterschätzte Rolle: Die Mikrobengemeinschaft unterstützt nicht nur bei Verdauungsprozessen, sondern beeinflusst über Botenstoffe, Stoffwechselprodukte und Giftstoffe auch weit entfernt liegende Körperregionen. Wie diese Interaktionen im Einzelnen ablaufen, ist Gegenstand aktueller Forschung – in diesem Jahr etwa wurde der renommierte Paul Ehrlich-Preis für Arbeiten zum Thema Darmbakterien und Immunfunktion vergeben. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) befasst sich in einer aktuellen Folge ihres Podcasts Gastro Geplauder mit Mythen und Fakten rund um das Mikrobiom und klärt, ob die beliebten Mikrobiomanalysen sinnvoll sind.

    Download der Pressemitteilung

  • 13/10/2023

    Aktualisierte S2k-Leitlinie zu Magen-Darm-Infekten  

    Gastrointestinale Infektionen – etwa durch Salmonellen oder Infekte mit Noroviren, machen rund 60 Prozent der in Deutschland meldepflichtigen Infektionskrankheiten aus und zählen zu den häufigsten gastroenterologischen Erkrankungen. Hervorgerufen werden die Infektionen hauptsächlich durch Viren, Bakterien oder Parasiten. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) hat die Konsultationsfassung einer neuen S2k-Leitlinie zur Behandlung von gastrointestinalen Infektionen veröffentlicht und weist im Zuge dessen darauf hin, dass regelmäßiges und sorgfältiges Händewaschen den besten Schutz vor den häufig von Erbrechen und Durchfall begleiteten Infektionen bietet. Denn nach zwischenzeitlich durch Covid-19 bedingten niedrigeren Infektionszahlen durch vermehrtes Tragen von Masken und Händedesinfektion rechnen Gastroenterolog*innen nun wieder mit einem deutlichen Anstieg von Magen-Darm-Erkrankungen.

    Download der Pressemitteilung

  • 11/09/2023

    Wege zur Grünen Endoskopie: Wie sich der CO2-Abdruck medizinischer Interventionen verringern lässt

    Endoskopische Techniken sind aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken. Mit ihnen lassen sich Körperhohlräume wie Magen, Darm, Gallengänge oder Bauchhöhle detailliert untersuchen, und es können auf schonende Weise Gewebeproben entnommen und minimal-invasive Eingriffe durchgeführt werden. Mit einem hohen Anteil an Einwegmaterialien samt Verpackungen ist die Endoskopie jedoch auch der drittgrößte Müllproduzent innerhalb des Krankenhauses. Auch der Strom- und Energieverbrauch ist hoch. Wie sich dieser Medizinbereich nachhaltiger gestalten lässt, ohne dass die Versorgungsqualität leidet, wird derzeit intensiv diskutiert. Auch auf dem heute online beginnenden Kongress „Viszeralmedizin 2023“, den die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) veranstaltet, wird die „grüne Endoskopie“ ein Thema sein.

    Download der Pressemitteilung

  • 07/09/2023

    Neue Krebs-Bluttests: Warnung vor falschen Erwartungen

    Neue Bluttests zur Früherkennung von Krebs werden derzeit intensiv beworben und auch als zusätzliche Versicherungs-leistung angeboten. Zwar sind diese Tests vielversprechend, allerdings fehlen bisher belastbare Daten über ihren tatsächlichen Nutzen. Expertinnen und Experten für Krebserkrankungen aus den wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften und Organe der Krebs-Selbsthilfe warnen daher vor falschen Erwartungen und plädieren gleichzeitig dafür, die von den Kranken-kassen finanzierten Früherkennungsmaßnahmen konsequenter zu nutzen.

    Download der Pressemitteilung

  • 02/08/2023

    Rasante Entwicklung bei der CED-Therapie: Neue Medikamente für Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

    Die Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) erweitern sich derzeit mit hoher Geschwindigkeit. Allein in den vergangenen 12 Monaten wurden mehrere Wirkstoffe zugelassen, die auf unterschiedliche Weise die überschießende Aktivität des Immunsystems modulieren und die für die Patientinnen und Patienten stark belastenden Erkrankungen deutlich positiv beeinflussen. Diese Medikamente werden dringend benötigt, betont die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS). Schließlich betreffen die zu den Autoimmunerkrankungen zählenden Erkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa vorwiegend junge Menschen, sind bislang nicht heilbar und ihre Häufigkeit nimmt zu.

    Download der Pressemitteilung

  • 01/06/2023

    DGVS unterstützt Ernährungsstrategie der Bundesregierung Fehl- und Mangelernährung mutig angehen und Leben retten

    Von der Gemeinschaftsverpflegung in Kitas, Schulen und Kliniken über die bessere Krankheits-Prävention mit der richtigen Ernährungsform bis hin zur Förderung von Forschung und Monitoring rund um Ernährung: Bis Ende des Jahres will der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Cem Özdemir im Austausch mit Fachleuten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Umwelt- und Verbraucherschutz eine dezidierte Ernährungsstrategie der Bundesregierung ausarbeiten. Diese soll gleichermaßen körperliche, soziale und planetare Belange vereinen. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS) begrüßt dieses Ziel ausdrücklich und weist darauf hin, dass hier keine falschen Kompromisse gemacht werden dürften. Gastroenterologinnen und Gastroenterologen behandeln tagtäglich Patientinnen und Patienten, die an den Folgen von Fehl- und Mangelernährung leiden. Um die therapeutische und präventive Kraft der Ernährung entfalten zu können, müssten zunächst die Rahmenbedingungen vor allem auch für Kinder verändert werden, so die Fachgesellschaft.

    Download der Pressemitteilung

(17 Beiträge insgesamt)

Nutzen Sie unseren Presseverteiler

Janina Wetzstein

Pressebeauftragte der DGVS

Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart

0711-89 31 457 Email senden