Frühe Nutzenbewertung & Stellungnahmen

Die DGVS gibt regelmäßig selbstständig oder in Zusammenarbeit mit weiteren Verbänden offizielle Stellungnahmen heraus, um ihren Standpunkt zu aktuellen Themen zu begründen und zu vermitteln.

  • 14/12/2022

    Stellungnahme zur Nutzenbewertung von Upadacitinib

    Das wesentliche Behandlungsziel von Upadacitinib insbesondere im Hinblick auf die Colitis ulcerosa ist die Einleitung einer steroidfreien Remission und das Erreichen einer weitgehend normalen Lebensqualität.
    Aus Sicht der Stellungnehmenden könnte sich ein geringer Zusatznutzen bei Biologika-erfahrenen Patienten auf Grund der verschiedenen Eigenschaften, wie des relativ neuen Mode of Action (MoA), der oralen Verabreichung und des schnellen Wirkungseintritts ergeben, so dass im Einzelfall nicht erreichte Therapieziele noch ermöglicht werden könnten.

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  • 25/11/2022

    Stellungnahme zum Lieferengpass Calciumfolinat: Aktuelle Empfehlungen

    Da das seit Mai 2022 bestehende Herstellungsproblem von Calciumfolinat noch nicht behoben werden konnte, verschärft sich nach dem BfArM der Lieferengpass zu einem Versorgungsengpass. Aufgrund der hohen Anzahl betroffener Patienten und der unverzichtbaren Bedeutung von Calciumfolinat fassen die stellungnehmenden Fachgesellschaften, darunter die DGVS, die Leitlinien-gestützten Indikationen für den Einsatz von Folinat zusammen und zeigen mögliche Alternativen auf, um den Engpass bei Calciumfolinat zu beenden.

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  • 12/09/2022

    Stellungnahme zum Entwurf GKV-Finanzstabilisierungsgesetz

    Die Kommission Nutzenbewertung von Arzneimitteln der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) unterstützt die Bestrebungen zum Erhalt der finanziellen Stabilität. Einige der vorgeschlagenen Änderungen werden von den Stellungnehmenden jedoch als unausgewogen und sogar gefährlich wahrgenommen.

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  • 22/08/2022

    Stellungnahme zum Nutzenbewertungsverfahren zum Wirkstoff Nivolumab (in Kombination mit Chemotherapie, Plattenepithelkarzinom des Ösophagus, nicht resezierbar, Erstlinie)

    Laut Stellungnehmenden ist die Immuntherapie mit dem Immuncheckpoint-Inhibitor Nivolumab der neue Standard bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Plattenepithelkarzinom des Ösophagus, sowohl in Kombination mit Ipilimumab, als auch mit Chemotherapie. Nach den Stellungnehmenden soll die Entscheidung zwischen reiner Immuntherapie oder Immunchemotherapie in Abhängigkeit von der Aggressivität der Grundkrankheit und von Komorbiditäten getroffen werden.

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  • 22/08/2022

    Stellungnahme zum Nutzenbewertungsverfahren zum Wirkstoff Nivolumab (in Kombination mit Ipilimumab, Plattenepithelkarzinom des Ösophagus, nicht resezierbar, Erstlinie)

    Laut Stellungnehmenden ist die Immuntherapie mit dem Immuncheckpoint-Inhibitor Nivolumab der neue Standard bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Plattenepithelkarzinom des Ösophagus, sowohl in Kombination mit Ipilimumab, als auch mit Chemotherapie. Basierend auf der Nutzenbewertung empfehlen die Stellungnehmenden bei rasch progredienten Karzinomen in den ersten Monaten eine Kombination von Chemo- und Immuntherapie.

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  • 17/06/2022

    Stellungnahme zum Nutzenbewertungsverfahren zum Wirkstoff Vedolizumab (Neues Anwendungsgebiet: Antibiotika-refraktäre Pouchitis, vorbehandelte Patient*innen)

    Aus Sicht des Stellungnehmenden steht mit Vedolizumab erstmalig eine Substanz zur Verfügung, deren Wirksamkeit bei vorbehandelten Patient*innen mit antibiotika-refraktärer mittelschwerer bis schwer aktiver chronischer Pouchitis belegt wurde. Nach Einschätzung des Stellungnehmenden bestehen für Vedolizumab bei der Therapie der Antibiotika-refraktären Pouchitis klare Hinweise für einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen.

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